Da ham wir wieder mal Glück gehabt: K.I.Z sind jetzt „Die Schwarzwälder Kirschtorten“
Im Jahr 2015 erschien das fünfte und vielleicht ambitionierteste Album der Rap-Crew K.I.Z. Songs wie „Ehrenlos“, „Boom Boom Boom“ oder „Hurra Die Welt Geht Unter feat. Henning May“ verhalfen Tarek Ebéné, Maxim Drüner, Nico Seyfrid und Sil-Yan Bori auf Anhieb zu Platz eins der deutschen Charts. In der Folge spielten sie unzählige Konzerte, auf die im August 2016 der triumphale Auftritt in der restlos ausverkauften Berliner Wuhlheide folgte – das Heimspiel und bis dahin größte Einzelkonzert von K.I.Z wurde auch als Konzertfilm veröffentlicht. Nun streifen sich K.I.Z bunte Anzüge über und singen vor einem malerischen Alpenpanorama mit guter Laune ihren neuen Song “Glück gehabt”. Kolumbianische Drogenkartelle, Sextourismus und Verwüstung sind keine ungewöhnlichen Themen für die Berliner Rapper, handelte ihr letztes Album schon von der Apokalypse. Mit ihrem neuen Song präsentieren Franz-Josef „Joe“ Gummeldrummler, Alois „Lucky“ Bierbichler, Eberhard „Eddie“ Wechselberger zusammen mit ihrem neuen Gitarristen Richard „Ricky“ Niederleckner diese Themen jedoch im Schlagergewand und singen schmissige Zeilen wie „Da ham wir wieder mal Glück gehabt, da war schon wieder fast Schicht im Schacht, doch wir ham wieder mal Glück gehabt.“ Seht hier das Musikvideo zu „Glück gehabt“:
Im Jahr 2015 haben wir K.I.Z getroffen und mit ihnen über Bilder ihrer Karriere gesprochen:
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.