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Das Pop-Kultur Festival lädt Ende August wieder in die Kulturbrauerei ein

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Konzerte, DJ-Sets, Panels, Workshops, Talks und Filmvorstellungen: Das in der Kulturbrauerei beheimatete Festival hält Fans von Popkultur auch in diesem Jahr vor Augen, das Letztere eben nicht nur aus Musik besteht und bietet daher neben zahlreichen Konzerten vor allem auch reichlich Platz für popkulturellen Diskurs. Wie viel gesellschaftliche Verantwortung trägt Pop-Musik? Feministin und Rap-Fan sein, sind das nicht zwei Gegensätze? „Musik und warum sie scheiße klingt“ – diese und andere Grundsatzfragen oder durchaus provokanten Thesen werden im Rahmen der Gesprächsrunden ins Zentrum der Popkultur gestellt. Die Gäste reichen von Rapperin Ebow, Journalistin Miriam Davoudvandi oder Rapper Ben Salomo bis zu Die Nerven Frontmann Max Rieger. Dass der Anteil an gesprochenem Wort bei diesem Festival aber mindestens genauso groß ist, wie der Anteil an musikalischen Beiträgen, bedeutet nicht, dass letztere sich verstecken müssen. Über 60 Musik-Acts werden innerhalb der drei Tage in den verschiedenen Locations der Kulturbrauerei spielen. Mit dabei ist unter anderem Pop-Kultur Festival Wiederholungstätern Stella Sommer, in diesem Jahr mit ihrer Band Die Heiterkeit, das belgische Rap-Duo Juicy, genauso wie die Stuttgarter Punkband Karies. Die wohl besonderste Darstellungsform, die seit Jahren auf dem Pop-Kultur Festival aufgeführt wird, ist die „Comissoned Work“. Genreübergreifend finden Künstler und Künstlerinnen, für gemeinsame Neu-Interpretationen von (eigenen) Musikstücken zusammen, die in der Kulturbrauerei exklusiv vor Publikum aufgeführt werden. Dieses Jahr unter anderem Teil dieser „Comissioned Work“, Sängerin Lisa Morgenstern zusammen mit den Bulgarian Voices Berlin, sowie Indie-Hoffnung Ilgen-Nur. Ein Festival also, das sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, Popkultur durch seine verschiedenen Darstellungsformen in Gänze abzubilden, will selbstverständlich auch für alle Fans von Popkultur zugängig sein. Daher spielt in diesem Jahr auch die Inklusion vor Ort eine große Rolle. Neben einem inhaltlich diversen Programm wird besonders auch auf Barrierefreiheit Wert gelegt.

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