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Deutschlands derzeit spannendste Rap-Crew Die Orsons veröffentlichen ihr neues Album „Orsons Island“

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Wo waren wir stehengeblieben? Achso, Paketbote überbringt seltsame Lieferung. Während der Inhalt bei den heute empfangenen Boxen relativ kalkulierbar gewesen sein dürfte, erschließt sich mit Öffnen des Pakets aus dem Musikvideo noch nicht sonderlich viel mehr als Folgendes: Ein (Zitat Dendemann) „Menschine“ gewordener Bartek, zeitgleich mit der Lieferung dazu auserkoren, Zusammenleben zu simulieren. Über den Flachbildschirm im Wohnzimmer flimmern derweil die K-Pop Alter Egos von Tua, Maeckes und Kaas, die zwischen asiatischen Schriftzeichen von „anders, irgendwie anders“ sinnieren. Die Geschichte erinnert ziemlich stark an die Orsons-Version einer Black Mirror Folge. Orsons Version bedeutet in diesem Fall, dass man sich trotz inhaltlicher Parallelen für bunt statt für düster entscheidet und einmal mehr unter Beweis stellt, wie sehr Artwork und Musikvideos Hand in Hand gehen können, überhaupt wie unglaublich stimmig das Artwork eines Projekts sein kann. Mit dem Video aber noch nicht genug Orsons für heute: Denn mit „Orsons Island“ erscheint an diesem Freitag außerdem nicht nur das insgesamt fünfte Album der Crew, sondern das vielleicht auch beste ihrer bisherigen Karriere. Wer sich eine albumlänge Zeit nimmt für das neue Werk, der wird innerhalb von vier Kapiteln mit auf eine konzeptuelle Reise zum Entstehungspunkt des heutigen Release genommen, Orsons Island eben.

Die Orsons – Bessa Bessa

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