Die 7 besten Biopics über MusikerInnen
Für die Menschheit waren Biografien stets ein großes und wichtiges Genre. Ob die eigenen Memoiren oder eine posthume Betrachtung – die Lebenswege großer Persönlichkeiten waren und sind von Bedeutung und bilden einen wichtigen Teil der Geschichte. Neben etlichen Büchern und umfangreichen Bildbänder, wurde auch zahlreiche Dokumentationen gedreht, die sich immer mehr mit mit filmischen Erzählungen vermischten und schließlich Biopics die Kino’s im Sturm eroberten. Im Rahmen der Popmusik haben diese Erzählungen deutlich zugenommen und den Personen-Kult um eine weitere Komponente ergänzt. In den letzten Jahren ist das Filmgenre des Biopic immer populärer geworden, groß aufbereitete Erzählung verlassen den dokumentarischen Rahmen und ziehen die Massen ins Kino. Wir stellen euch heute einige der erfolgreichsten und sehenswertesten Biopics der letzten Jahre vor.
Lindenberg – Mach dein Ding
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Erst am 16. Januar feierte der Film seine Premiere, selbstverständlich in Hamburg. Dabei erzählt die Verfilmung vom steinigen Aufstieg des ikonischen deutschen Musikers Udo Lindenberg. Dabei scheut sich der Film nicht, auch die Schattenseiten Lindenbergs Karriere darzustellen. Vor der Kamera steht dafür Jan Bülow. Schon als Jugendlicher hatte er auf großen, renommierten Theaterbühnen Berlins gestanden und zum Beispiel mit dem Deutschen Theater oder der Schaubühne zusammengearbeitet. Nun übernimmt er die schwierige Aufgabe, Udo Lindenberg zu spielen und dabei die berühmten Moves und den Lindenberg-Sprech nicht zu einer Karikatur zu machen.
24 Hours Party People
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Ian Curtis wurden gleich zwei herausragende Biopics gewidmet. Beginnen wir mit “24 Hours Party People”. Es ist ganz genau genommen kein direktes Biopic, sondern erzählt viel eher die Geschichte des Labels Factory Records, zeigt aber sehr detailliert den Aufstieg der Band Joy Division bzw. der Nachfolge-Band New Order. Regisseur Simon Pegg hat ganze Arbeit geleistet die eher düstere Geschichte um die Post Punk und New Wave Bewegung aus Manchester in zahlreiche Comedy-Bits zu verpacken und trotz dessen einen dokumentarischen Charakter in die komödiantische Erzählung der Band umzusetzen.
Control (Scene: Disorder Performance)
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Control hingegen schlägt einen deutlich ernsteren Ton an, ist in der Regie allerdings nicht minder prominent besetzt: Schwarz/Weiß-Legende Anton Corbijn hat sich dem Leben des Joy-Division-Frontmanns gewidmet und mit Ehefrau Deborah Curtis und New Order gemeinsam an dem Film, der Geschichte und am Musikkonzept gearbeitet. Dabei wird ziemlich dramatisch gezeigt, wie sich Curtis verändert, seine epileptischen Störungen beginnen, Angstzustände die Konzerte begleiten und ihm auch sein Privatleben immer weiter entgleitet, bis er schließlich an dem Erfolg seiner Band zerbricht. Besonderes Highlight des Films ist nicht nur die intime Darstellung des Musikers, sondern auch die vielen musikalischen Performance-Szenen. Ein besonderer Moment des Films ist dabei eine Live-Performance von „Disorder“, bei dem Ian Curtis sich nicht auf die Bühne wagt.
Straight Outta Compton (Credits)
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Wer tiefer in die Geschichte des amerikanischen Raps eintauchen möchte, für den ist der Film „Straight Outta Compton“ unerlässlich. Der Film dreht sich um die Hip-Hop-Crew N.W.A. Nach den ersten erfolgreichen Singles wird das Musikbusiness auf die Crew aufmerksam und es beginnt eine lange Verkettung an Konflikten, Streit bis hin zu eskalierenden Kämpfen um Geld, Verträge und Loyalität. Dabei zeigt der Film ziemlich detailliert die einzelnen Entscheidungen. Hinter dem Film steckt Gary Gray, der als Regisseur von etlichen Musikvideos selbst ein Teil der amerikanischen Hip Hop- und R’n’B-Szene ist. Nicht ganz unerheblich für die Darstellung der Konflikte ist auch, dass Ice Cube und Dr. Dre unter anderem in der Produktion saßen und den Film mitfinanziert haben. Trotz der tollen filmischen und schauspielerischen Leistung, ist der Abspann ein echtes Highlight des Films, denn hier tauchen Originalaufnahmen von NWA auf, ebenso wie Ausschnitte der Ice Cube Filme und auch Dr. Dre wird durch Interviews mit seinen Rap-Schützlingen Eminem, 2PAc oder 50 Cent repräsentiert.
Bohemian Rhapsody (Scene: Recording)
https://www.youtube.com/watch?v=pM2W7Kmnk_EGleich mehrere Auszeichnungen hat Rami Malek für seine Darstellung von Freddie Mercury im Biopic „Bohemian Rapsody“ bekommen, unter anderem den Ritterschlag für Schauspieler: einen Oskar. Der Queen-Frontman war schon zu Lebzeiten nicht nur für seine Songs und Rock-Hymnen bekannt, sondern ebenso für seine extrovertierte Art, den ausufernden Lebensstil und seinen starken Charakter. Dabei wird auch der tragische Verlauf von Mercurys Leben bis zu seinem Tod an der HIV-Erkrankung sehr respektvoll gezeigt. Besonders die Szene, in der der Titelsong des Films „Bohemian Rapsody“ mit all seinen verschiedenen Teilen aufgenommen wird, bis Freddie Mercury schließlich mit dem Ergebnis zufrieden ist, sprüht vor Musikliebe und Charisma.
I’m not there
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Es ist kein Biopic, das geradlinig das Leben und Schaffen von Bob Dylan zeigt. Viel eher ist „I’m not there“ eine aufwendige Montage, die die vielfältigen Facetten des Musikers herausarbeitet und ihn auf vielerlei Arten portraitiert. Dafür wird Dylan in sechs verschiedenen Handlungssträngen dargestellt, die teilweise auch abstraktere Gestalt annehmen und auch zwischen Schwarz/Weiß-Bildern und Farbfilm wechseln. Alleine für die Darstellung des Musikers wurden schauspielerische Hochkaräter wie Christian Bale, Heath Ledger, Richard Gere und allen voran Care Blanchett herangezogen, die für ihre markante Performance auch eine Oscar-Nominierung erhielt.
Walk the Line (Scene: Prison-Performance)
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Eines der erfolgreichsten und größten Biopics war wohl die Geschichte von Johnny Cash und June Carter. Das Ehepaar hat sich für den Film oft mit dem Regisseur getroffen, Anmerkungen zum Drehbuch verfasst und stimmten ihrer jeweiligen Besetzung in „Walk the Line“ zu. Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon machen auch einen außerordentlich guten Job den Charaktere Leben einzuhauchen. Dabei wird die Alkohol- und Drogensucht des Musikers ziemlich ausführlich dargestellt und auch die schwierige Beziehung von Cash und seiner ersten Ehefrau Vivian Liberto erscheint in dem Film ohne einen sarkastischen Nachtritt. Der Film beginnt und endet mit dem besonderen Auftritt Johnny Cash’s in einem Gefängnis.
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