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Dieser eine Song: Amelie Lens – Never The Same

Im Alter von nur 15 Jahren wurde Amelie Lens auf der Straße von einer Modelagentur entdeckt und war daraufhin einige Jahre als Model auf den Laufstegen dieser Welt unterwegs. Neben Kampagnen für die Modekette H&M lief sie unter anderem auch für den französischen Modeschöpfer Jean Paul Gaultier. Zwar war Lens schon in ihrer Kindheit Musikbegeistert und ließ sich Beispielsweise von KünstlerInnen wie Nine Inch Nails oder Ellen Allien inspirieren, war es ein Festivalbesuch als 16-Jährige, der ihre Leidenschaft für elektronische Musik zu Tage brachte. Der Besuch des Dour-Festivals im Jahr 2006 beschreibt die heute 30-Jährige als lebensveränderndes Ereignis – kurz nach ihrer Heimkehr begann sie Bücher über die Geschichte der elektronischen Musik zu lesen, entdeckte unzählige neue KünstlerInnen und Labels und drang Schritt für Schritt immer tiefer in die noch unbekannte Welt der elektronischen Musik ein. 
2014 begann Amelie Lens unter dem Künstlernamen „Renée“ mit dem Auflegen, ehe ihre erste Produktion im Jahr 2016 beim Label Second State des Berliner Produzenten-Teams Pan-Pots erschien. Kurze zeit später hatte sie bereits den Status als Resident-DJane im belgischen Labyrinth-Club inne, in dem sie sich mit der Zeit einen Ruf erspielen konnte, was ihr ihre erste eigene Europatour ermöglichte.

Amelie Lens – Never The Same

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Inzwischen zählt Amelie Lens längst zur Spitze des europäischen Technos, kein Wunder, dass sie sich keine Festivalbühne entgehen lässt: Ob Awakenings, Tomorrowland, Docklands oder das Melt! Festival, ganz egal ob es mitten in der Nacht oder hellichter Tag ist, Amelie Lens liefert brachiale Sets, die die Massen an das Limit ihrer Kräfte bringen. Ihre energiegeladenen Auftritte sind bekannt für ihre Mischung aus klassischem Acid und Tribal-House Einflüssen, gepaart mit zeitgenössischeren Minimaltechno-Sounds. 
Mit „Lenske“ hat die Belgierin ihr eigenes only-vinyl-label gegründet, auf welchem regelmäßig Produktionen von ihr und befreundeten KünstlerInnen erscheinen. So auch 2018, als sie ihre Basiel EP veröffentlichte. Aus den drei Songs sticht vor allem „Never The Same“ heraus, welcher charakteristisch für das Schaffen der Belgierin steht: Düstere Grundstimmung, eine harte Bassdrum, ordentlich Acid und seichte Lyrics. Durch viele kleine Effekte wirkt der Song voller Energie, wodurch die über sechs Minuten Spielzeit wie im Fluge vergehen, ehe der nächste scheppernde Drop die HörerInnen wieder zurück auf den harten Boden der Tatsachen drückt.

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