DIFFUS

Dieser eine Song: Basement – Covet

Tagged: Basement

Basement haben sich im Jahr 2009 aus der Poppunk-Band „In This for Fun“ gegründet. Der Name „Basement“ wurde gewählt, weil die Musiker eine kurze und unbedeutende Bezeichnung für ihre Band gesucht haben. Im Mai 2010 kam die erste EP mit dem Namen „Songs About the Weather“ heraus, ehe die Band wenige Monate später bei Run for Cover unter Vertrag genommen wurde. 2011 erschien dann das Debüt-Album „I Wish I Could Stay Here“, welches ausgiebig betourt wurde, unter Anderem auch in Australien und Nordamerika. Mit „Colourmeinkindness“ stand bereits das zweite Studioalbum in den Startlöchern, als die Band eine unbefristete Pause ansetzte. Mit dem neuen Album im Gepäck ging es also erstmal auf Abschiedstour. Später wurde bekannt, dass die Bandpause mit Sänger Andrew Fisher zusammenhing, weil dieser eineinhalb Jahre am Stück an einer Schule unterrichten musste, um dann als vollwertiger Lehrer zu gelten. Mit einem einzigen kleinen Tweet wurde 2014 das Comeback angeteasert. Mit einer neuen EP im Gepäck ging es auf ausverkaufte Tour nach Japan, Nordamerika und Australien. 2016 erschien mit „Promise Everything“ bereits das dritte Studioalbum, 2017 kam dann auch der Major-Deal bei Fueled by Ramen. Mit „Beside Myself“ erschien 2018 dann auch das erste Album über das Major-Label, erhielt aber keinerlei Chartplatzierung.

Basement – Covet

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Wie bei vielen anderen Bands und KünstlerInnen, ist es auch bei Basement schwierig ein einziges Genre zu nennen, dass die Musik des Quintetts komplett beschreibt. Die Briten spielen eine Mischung aus Alternative Rock, Hardcore, Grunge und Emo. Beeinflusst wurden die Musiker von Bands wie Sunny Day Real Estate und Nirvana. Dementsprechend wurde ihr Musikstil auch bereits passend als „melodic-hardocre-punk“ bezeichnet. Die bekanntesten Songs der Band gehören alle weitestgehend zu ihrem zweiten Studioalbum „Colourmeinkindness“, so auch die Singleauskopplung „Covet“. „Covet“ kommt, im Vergleich zu anderen Songs der Band, mit recht einfachem Instrumental aus. Die gesamte Strophe über ist nur der Bass und das Schlagzeug inklusive der Vocals zu hören, bis dann beide Gitarren wieder dazu stoßen. Hauptaugenmerk liegt hier auf den Lyrics, welche eine toxische Beziehung des Protagonisten zur eigentlich geliebten Person beschreibt. „Covet“ hat weniger Punk-Einflüsse als andere Basement-Songs und lädt somit weniger zum Tanzen ein, was die Besucher allerdings nicht davon abhält in alter Hardcore-Manier zu stagediven, oder auch mal einen Salto von der Bühne ins Publikum zu machen. Umso mehr eignet sich „Covet“ zum Mitsingen, bzw. Mitschreien. Sobald Sänger Andrew Fisher zeitgleich mit der einsetzenden Gitarre die ersten Wörter von „Covet“ anstimmt, schreit so ziemlich jede/r KonzertbesucherIn aus voller Inbrunst mit. Das war schon kurz vor Basements Auflösung vor acht Jahren so, hat sich bis heut nicht geändert und wird wohl auch für immer ein fester Bestandteil einer Basement-Show sein.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.