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Dieser eine Song: Fil Bo Riva – Killer Queen

Fil Bo Riva, der mit bürgerlichem Namen Filippo Bonamici heißt, wurde in Rom geboren. Bereits im Alter von nur zehn Jahren erlernte er das Gitarre spielen. Früh versuchte sich Bonamici in verschiedenen kleinen Bands und vernachlässigte dadurch seine schulischen Leistungen, was seine Eltern dazu bewegte, ihn auf ein Internat nach Irland zu schicken. Nachdem er dort im Jahr 2012 das Abitur erlangte und eine kurze Zeit in Madrid wohnte, zog es Fil Bo Riva nach Berlin, um dort an der Universität der Künste Produktdesign zu studieren. Nach zwei Jahren entscheidet er sich das Studium abzubrechen und sich voll auf die Musik zu konzentrieren. Als Straßenmusiker suchte er sein Glück und fand dieses auch, als er zufällig dem Gitarristen Felix A. Remm und seinen Produzenten Robert Stephenson begegnet. Beide sind begeistert von seiner markanten Stimme und nehmen den jungen Musiker unter ihre Fittiche. Noch bevor er eigene Musik veröffentlicht hat, ging es für den damals 23-Jährigen bereits auf Tour mit AnnenMayKantereit. Sein rauer Gesang gepaart mit unendlicher Lässigkeit bescherte ihm im Publikum von AnnenMayKantereit bereits viele neue Fans, der Vergleich zu Henning May war unausweichlich. 2016 erschien dann die ersehnte erste EP „If You’re Right, It’s Alright“, mit der Fil Bo Riva im Sommer direkt auf ausgedehnter Festivaltour das Publikum in seinen Bann ziehen konnte. 2019 erschien das Debüt-Album „Beautiful Sadness“, welches sich von melancholischem Indie-Folk bis zu heiterem Pop-Song entlang hangelt.

Fil Bo Riva – Killer Queen

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„Killer Queen“ war bereits auf der Debüt-EP zu finden und zählt zu den bekanntesten Veröffentlichungen von Fil Bo Riva. Zwar ist die markante Stimme Bonamicis das Aushängeschild von Fil Bo Riva, doch auch musikalisch hat er einiges zu bieten. Fil Bo Riva schafft es, das musikalische Europa zu vereinen: Aus seiner Zeit in Irland stammt der Folk-Einfluss, dazu kommen die Lässig- und Schnodderigkeit aus Berlin und das Schwelgerische, wie man es wohl als gebürtiger Italiener im Blut hat. „Killer Queen“ zählt zu den melancholischen Songs von Fil Bo Riva und handelt, wie so viele traurige Singer-Songwriter-Songs, von einer Trennung. Deutlich wird dies vor allem in der Bridge des Liedes: „It’s alright it’s ok I don’t mind if you’re gone, You’re away hay hay“ . Dieser Satz wiederholt sich mehrmals, mit jedem Mal wird die Stimme Bonamicis dabei wuchtiger und entfaltet zum Schluss ihr volles Potential. „Killer Queen“ ist dabei weniger dem Indie-Folk sondern mehr dem Singer-Songwriter-Genre zuzuordnen und zeigt damit einmal mehr die musikalische Bandbreite die Fil Bo Riva und sein Team zu bieten haben.

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