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Dieser eine Song: Neck Deep – December

Neck Deep gründeten sich 2012 im Norden von Wales. Zunächst bestand die Band einige Zeit nur aus dem Gitarristen Lloyd Roberts und Sänger Ben Barlow, bis nach zwei veröffentlichten Songs schließlich Matt West, Fil Thorpe-Evans und Dani Abasi zur Gruppe dazu stießen. Die ersten beiden EPs „Rain in July“ und „A History of Bad Decisions“, die schon kurz nach der Gründung der Band in den Jahren 2012 und 2013 erschienen, zogen sofort eine extreme Aufmerksamkeit auf Neck Deep, sodass sich das US-amerikanische Independent-Label Hopeless Records dazu entschied, die Briten unverzüglich unter Vertrag zu nehmen.

Neck Deep – Fall

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Anfang 2014 erschien dann das Debütalbum der Waliser mit dem Titel „Wishful Thinking“. Damit tourten Neck Deep nicht nur gemeinsam mit Knuckle Puck durch die USA, sondern spielten auch die legendäre „Vans Warped Tour“. Im Juni desselben Jahres erhielten die Musiker außerdem den Preis als bester Newcomer-Act bei den „Kerrang! Awards“. Ein Jahr später verkündete die Band bereits die Veröffentlichung ihres nächsten Studioalbums. „Life’s Not Out to Get You“ stieg auf Platz acht der britischen und auf Platz 17 der US-amerikanischen Albumcharts ein und notierte damit die ersten Chartplatzierungen für Neck Deep. Nachdem sie mit „Life’s Not Out to Get You“ ausgiebig die Festivalbühnen der Welt bespielt hatten und sich das Album bereits nach kurzer Zeit den Status als Klassiker sicher konnte, erschienen im Mai 2017 die ersten Singleauskopplungen zum dritten Studioalbum. Doch während mit „The Peace and the Panic“ noch drei Jahre lang Tourneen und Festivalauftritte gespielt werden konnten, fiel das letzte Studioalbum von Neck Deep der Corona-Pandemie zum Opfer. „All Distortions Are Intentional“ erschien im Juli 2020 und wartet seitdem sehnsüchtig darauf, live vorgetragen zu werden. Mit ein wenig Glück können Neck Deep aber innerhalb des nächsten Jahres mit dem neuen Album im Gepäck ihr Publikum in den Clubs und Konzerthallen zum Tanzen bringen.

Neck Deep spielen klassischen Pop-Punk. Dem Genre wird von bösen Zungen oft vorgeworfen, Ich-bezogener „Spaß-Punk“ zu sein, der die politische Komponente komplett außen vor lässt. Zwar handeln die Songs von Neck Deep wie üblich für Pop-Punk viel von Liebe, Liebeskummer und persönlichem Struggle, doch auf den EPs und Alben der Band sind immer wieder auch gesellschaftskritische Passagen zu hören. Die Texte sind allerdings simpel und so sucht man große Dichtkunst hier vergeblich – doch genauso ist Pop-Punk. Für Neck Deep ist es außerdem nicht unüblich, dass manche Songs vom Hardcore beeinflusst sind und damit auch mal in härtere Gefilde abdriften oder melancholische Emo-Balladen ihren Platz in der Diskografie finden.

Neck Deep – December

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„December“ gehört eher zu den melancholischeren Liedern Neck Deeps. Der Song kommt ganz ohne Schlagzeug oder elektrische Gitarren aus und behandelt das Ende einer Beziehung im Dezember. Obwohl das lyrische Ich für jemand anderen verlassen und zum Ende der Beziehung hin schlecht behandelt wurde, wünscht es sich trotzdem einzig und allein, dass die verflossene Liebe glücklich wird: „But I’m sure you’ll take his hand, I hope he’s better than I ever could’ve been […] I hope you get your ballroom floor, your perfect house with rose red doors. I’m the last thing you’d remember, it’s been a long, lonely December“. Der wichtigste Vers im gesamten Lied ist jedoch zwischen zweiter Strophe und Refrain zu finden: „Pain is never permanent but tonight it‘s killing me“- so sehr eine Trennung auch weh tut, sollte man sich der Vergänglichkeit des Schmerzes immer bewusst sein. Wer von „December“ noch nicht genug hat, kann seit 2016 auf zwei weitere Versionen des Songs zugreifen und zwischen dem originalen Akustiksound mit Chris Carraba als Featuregast oder der typischen Pop-Punk-Interpretation mit Mark Hoppus von Blink-182 wählen.

Neck Deep – In Bloom

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