Live-Premiere: Friedberg bringen ihren einzigartigen Sound zum ersten Mal nach Deutschland
Obwohl die Debüt-Single von Friedberg erst im Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde, ist die aus Österreich stammende Frontfrau der Band Anna F. keine Unbekannte im Musikgeschäft. Als Solokünstlerin feierte sie kommerziell bereits große Erfolge: 2009 wird sie von Lanny Kravitz entdeckt und supportet ihn auf seiner Europa-Tour. Es folgen zwei Studioalben die in Deutschland, Österreich und Italien Gold erhalten. Doch Anna braucht Abstand von dem turbulenten Musikbusiness. Sie begibt sich auf einen Roadtrip durch den kalifornischen Joshua-Tree-Nationalpark. Die Einsamkeit und Stille der Wüste inspirieren sie dazu neue Songs zu schreiben. In einem improvisierten Studio in LA entsteht zusammen mit Daniel Brandt von Brandt Brauer Frick und Matthias Biermann von Roosevelt der Song „BOOM“. Die Kombination aus dumpfen Kuhglocken, kratzigen Gitarren-Sounds und Annas melancholischer Stimme legen den Grundstein für Friedbergs einzigartig verträumten Sound. Um diesen musikalischen Ansatz weiter zu verfolgen zieht Anna nach London und schließt sich dort mit Gitarristin Emily Linden, Drummerin Laura Williams und Bassistin Cheryl Pinero zu Friedberg zusammen. In Londons nächtlichem Tumult fand Anna die Inspiration zur zweiten Single „Go Wild“: “Ich war unterwegs in der Hauptstadt und beobachtete nur, wie die Nacht ins Chaos stürzte, als alle um mich herum betrunkener und betrunkener wurden. Ich versuchte, in den Gemütszustand der Menschen um mich herum zu gelangen, und in diesem Moment tauchte die Zeile für den Refrain in meinem Kopf auf“. Auch das Musikvideo zum Song wirkt chaotisch. Friedberg musizieren an banalen und doch skurilen Orten. Tamburin in der Badewanne. Bass auf den Treppenstufen. Schlagzeug zwischen Bügelbrett und Waschmaschine. Die Clips sind zu einer Collagen zusammengefügt und ergeben dadurch ein surreales Gesamtbild.
Friedberg – Go Wild
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Friedberg auf Tour – präsentiert von DIFFUS:
25.09.19 – Hamburg, Prinzenbar 26.09.19 – Berlin, Musik & Frieden
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