Douglas Dare veröffentlicht emotionales Musikvideo zu „Oh Father“
Der Londoner Pianist und Produzent Douglas Darebewegt sich im Umfeld einer immer größer werdenden Gruppe aufstrebender Künstler, die oftmals unter dem Genrebegriff Neo-Klassik eingeordnet werden. Treibende Kraft hinter vielen dieser popbegeisterten Acts ist das Label Erased Tapes, bei dem Douglas Dare im Jahr 2014 sein erstes Album „Whelm“ veröffentlicht hat. Schon im jungen Alter findet er durch seine Mutter, eine Klavierlehrerin, zur klassischen Musik und beginnt damit, Instrumental-Musik zu komponieren. Als er seinen Abschluss vom Liverpool Institute for Performing Arts und den Plattenvertrag bei Erased Tapes in der Tasche hat, geht Douglas Dare gemeinsam mit Ólafur Arnalds und Nils Frahm auf Welttournee. Das Album „Whelm“ folgt und der Pianist und Sänger bekommt für seine traurigen Balladen, die von dunkler und minimalistischer Schönheit sowie von einem eindrucksvollen Gesang geprägt sind, große Aufmerksamkeit. Am 14. Oktober erscheint nun mit „Aforger“ das neue Album von Douglas Dare – eine Platte die unter schwierigen Bedingungen entstanden ist. Bevor er mit der Produktion begann, endete seine langjährige Beziehung, weil sein Freund ein Doppelleben führte. Douglas Dare outete sich gegenüber seinem Vater und hinterfragte als Ergebnis all dieser Ereignisse seine Vorstellungen von Identität und Realität. Ideen die auch den zentralen Aspekt seines neuen Albums bilden. Der Albumtitel spielt mit dem englischen Wort für einen Fälscher („a forger“) und ganz in dieser Tradition agiert der Londoner auch in seinen Songs: Er ahmt Dinge nach, drückt ihnen aber immer wieder seinen ganz eigenen Stempel auf. Nachdem bereits vor Kurzem der Song „Doublethink“ erschienen ist, gewährt Douglas Dare jetzt mit dem Video zu „Oh Father“ weitere Eindrücke in sein neues Album. „Oh Father is certainly the most personal song I’ve put out in to the world and the subject is a sensitive one, so I felt any visuals we created had to respect this“ sagt Douglas Dare über den Clip, der zusammen mit mit den Regisseuren Jeremy Carne und Nikolas Kasinos entstanden ist. Seht hier das Musikvideo zu „Oh Father“:
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