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Ebow zeigt mit „K4L“ das Turn-Up und ernsthafte Message nicht konträr sind

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Ebow wurde in München geboren und fand früh den Weg zur Musik. Ihre Tante sozialisierte die Wahl-Wienerin im Alter von 6 Jahren vor allem mit amerikanischem HipHop und RnB und so versuchte Ebow im Teenager-Alter nach dem US-Vorbild ihre Texte anfangs auf Englisch zu schreiben. Mit 16 nahm sie dann an einem Rap-Battle teil und lernte dort ihren ersten Produzenten kennen. In dieser Zeit begann Ebow ihre Songs fertig zu produzieren und diese auch zu veröffentlichen. 2013 veröffentlichte die Rapperin mit ihrem selbsternannten Debütalbum ihr erstes Release. Auf „Ebow“ präsentierte sie einen Mix aus klassischen Hiphop-Sounds und traditionellen türkischen Volksmusik-Elementen. Vier Jahre später lieferte sie mit „Komplexität“ ihr zweites Album. Die vier Jahre Pause zum Vorgänger zeigten sich nicht nur in ihrem retournierteren Flow, sondern auch in der Sound-Ästhetik, welche mit der Zeit mitging.

Ebow – K4L

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Nun setzte Ebow mit „K4L“ ihr erstes musikalisches Ausrufezeichen 2019. Mit dem Track liefert Ebow nicht nur eine Turn-Up-fähige Hymne für den nächsten Club-Besuch, sondern verpackt im drückenden Sound ein Statement für Selbstbewusstsein beziehungsweise gegen Vorurteile oder Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund. Augenzwinkernd und überspitzt spielt Ebow im schwarz-weiß Look gehaltenen Video mit Vorurteilen und präsentiert sich beispielsweise von einem Polizisten scheinbar grundlos auf den Boden gedrückt. Ebow zeigt mit „K4L“ eindrucksvoll, dass Turn-Up und ernshafte Message nicht konträr sind, sondern in einem Sound vereint werden können.

Ebow auf „Planet Kanak“ Tour 2019

27.02.19 Berlin, Berghain 07.03.19 Wien, Fluc 08.03.19 Graz, Postgarage 17.04.19 Köln, Yuca 18.04.19 Frankfurt am Main, Zoom 19.04.19 Hamburg, Turmzimmer 25.04.19 Leipzig, Distillery 26.04.19 München, Milla 27.04.19 St. Gallen, Palace

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