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Edgar R. melden sich nach fünf Jahren mit neuer Musik zurück

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Was macht man, wenn man aus einer Kleinstadt kommt, in der es kaum Konzerte gibt? Man gründet selbst eine Band um Shows zu spielen. So etwas ähnliches mussten sich auch die drei Freunde Thomas Bolz, Daniel Carstensen und Helge Albrecht gedacht haben, als sie in der norddeutschen Kleinstadt Schleswig vor ein paar Jahren die Band Edgar R. gründeten. Aber nicht nur irgendeine Band, sondern eine Rockband mit kratzigen Gitarrenriffs, treibenden Drums und dreistimmigem Gesang. Im Jahr 2014 veröffentlichte das Trio mit „Besser Nicht“ ihre erste EP. Danach tourten sie durch Deutschland und traten mit Bands wie Turbostaat oder Vierkanttretlager auf. Seitdem haben sich Edgar R. mit der Veröffentlichung neuer Musik Zeit gelassen und auch ihre live Auftritte reduziert, bis sie im September dieses Jahres mit ihrem ersten Album „Was immer die Leute sagen, dass bin ich“ und noch mehr Energie zurück kamen. Auf der Platte klingen Edgar R. lauter, wütender, brachialer als bisher und liefern damit ein elf Songs umfassendes Stück feinsten, deutschsprachigen Punkrock.

Edgar R. – Bin nicht mehr

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Im selben Atemzug erschien auch das Musikvideo zur Single „Bin nicht mehr“. Im Song begeben sich Edgar R. auf die Suche nach dem Selbst. Zu sehr scheint die Eigenwahrnehmung durch andere geprägt und verfälscht worden zu sein. Diese Suche findet in den fast schon geschrienen Zeilen „Sag mir heute was ich denke. Sag mir ewig was ich bin. Gib mir kurz nur eine Meinung. Meinem Dasein einen Sinn“ihren Höhepunkt und gleichzeitig ein fast abruptes Ende.

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