Ein Gefühl, ein Song: Freundschaft
Ein Verhältnis zwischen Menschen, das auf gegenseitiger Zuneigung beruht und durch Sympathie und Vertrauen gekennzeichnet ist, nennt man per Definition Freundschaft. Dass eine Freundschaft allerdings viel mehr ausmacht, als bloße Sympathie und grundsätzliches Vertrauen sollte jedem klar sein. Gute Freundschaften können schließlich ein Leben lang halten. Freundschaft unterstützt in jeder Lebenslage, auf die verschiedensten Arten und Weisen. Durch das Internet und die sozialen Medien hat sich mit dem Wandel der grundsätzlichen Kommunikation auch ein Wesentlicher Wandel im Bezug auf den Begriff „Freundschaft“ ergeben. Kontakt über weite Distanzen aufrecht erhalten, befreundet sein, obwohl man nicht einmal mehr in derselben Stadt wohnt? Möchte man an dieser Stelle einmal nur die Vorzüge beleuchten, dann wäre das sicher einer. Freundschaften zu pflegen war theoretisch noch nie so einfach. Vielleicht aber überfordert die Möglichkeit mit Jedem zu jeder Zeit in Kontakt treten zu können auch und die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Freundschaft“ wird inflationär. Wenn man als Band seit nunmehr 30 Jahren schon zusammen unterwegs ist, dann kommt man wahrscheinlich nicht umher, sich irgendwann miteinander anzufreunden. Vorrausgesetzt, man war es zu Gründungszeiten nicht sowieso schon. Eine dieser Bands, an Beruf gewordener Freundschaft nicht mehr vorbeikommen, sind Die Toten Hosen. In dem Song „Freunde“ resümiert die Band ihre Freundschaft anhand verschiedenster Lebensabschnitte. Von der Zeit als Jugendliche in der Düsseldorfer Punk-Szene bis heute – das freundschaftliche Verhältnis ist konstant: „Wenn wir verlieren, was macht es aus, solange wir noch Freunde sind? Der Rest der Welt? Wir scheißen drauf! Weil wir noch Freunde sind.“
Die Toten Hosen – Freunde
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