Empfehlung des Tages: Ailbhe Reddy – „Shitshow”
Diese Nächte, in denen über den Durst hinaus getrunken wurde, sind im Nachhinein oft einfach nur peinlich und unangenehm. Am nächsten Morgen dann mit einem Schreck aufzuwachen und zu realisieren, was man denn alles unangebrachtes gesagt oder getan hatte, ist mindestens genauso schmerzhaft wie der brummende Schädel. Den kann man immerhin mit einer wasserlöslichen Brausetablette ruhigstellen. Die Schamgedanken an das eigene Handeln allerdings bleiben haften und können eine eigentlich spaßige Partynacht so richtig versauen.
Die irische Künstlerin Ailbhe Reddy hat sich dieses Szenario zu Nutzen gemacht und einen zwinkernden Song darüber geschrieben. Denn diese wortwörtliche „Shitshow“, die am Abend abgezogen und am Morgen danach so richtig bereut wird, hat mehr als nur eine Perspektive und durchaus eine eigene Hymne verdient.
„Es geht darum, mit Bedauern auf eine durchzechte Nacht zurückzublicken und mich gleichzeitig bei einem Ex-Partner für meine Eskapaden zu entschuldigen. Die erste Strophe ist an mich selbst gerichtet und die zweite Strophe an jemand anderen. Es ist eine Art augenzwinkernde Untersuchung eines schlechten Katers”, sagt die Künstlerin dabei selbst über den Song, der auf schwungvollen Gitarren und einer packenden Drum basiert.
Feiern und Fühlen auf Albumlänge
Dabei ist „Shitshow“ ein Vorgeschmack auf das kommende Album der Indie-Künstlerin aus Irland, das den Titel „Endless Affair“ tragen wird. Dieses soll am 17. März 2023 erscheinen und neben der schmunzelnden Party-Seite auch eine haben, die Ailbhe Reddys tiefere, emotionale Seite hervorhebt. Wie genau das klingen wird, müssen wir jedoch noch abwarten.
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