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Empfehlung des Tages: Beabadoobee & The Marías – All I Did Was Dream Of You

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Tagged: Beabadoobee

Mit „All I Did Was Dream Of You“ veröffentlichen Beabadoobee und die Grammy-nominierte Psychedelic-Soul-Band The Marías eine gemeinsame Single. Der weiche Soft-Rock-Sound der Band verschmilzt dabei mühelos mit Beabadoobees Stil und lässt den Track wie eine natürliche Weiterentwicklung ihres letzten Albums „This Is How Tomorrow Moves“ wirken.

Beabadoobees unverkennbarer 90s- und Early-2000s-Style hat sich längst als ihr Markenzeichen etabliert. Mit ihrem nostalgischen Indie-Sound hat die Sängerin die aktuelle internationale Indie-Punk-Pop-Welle entscheidend mitgeprägt. Heute zählt sie zu den größten Indie-Stars weltweit. Schon 2019 erschloss sie sich mit Songs wie „She Plays Bass“, „If You Want To“ und ihrem authentischen Teenage-Dirtbag-Charme eine eingeschworene Fanbase. Als der kanadische Rapper Powfu 2020 einen Song von ihr sampelt gelingt der große Durchbruch. Damals noch mit einem Sound irgendwo zwischen dreamy Bedroom-Pop und Post-Britpop.

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Sechs Jahre später kann Beabadoobee schon auf eine beeindruckende Diskographie und eine große musikalische Entwicklung zurückblicken. Ihr Sound ist mit ihr erwachsen geworden, wirkt ernster, rockiger, die Lyrics vielschichtiger und ihr Stil gefestigt. Auch in ihrem zuletzt erschienenen Album „This Is How Tomorrow Moves“ nahmen die Themen persönliches Wachstum und Selbstfindung einen großen Stellenwert ein. Dass sie mittlerweile zu den wichtigsten Indie-Acts ihrer Generation gehört, zeigt auch ihr anschließender Gewinn bei den BRIT Awards 2025.

Mit „All I Did Was Dream Of You“ ging für einige Indie-Fans dann wohl ein unerwarteter Traum in Erfüllung. Das Beabadoobee und The Marías sich ein Publikum teilen scheint dabei gar nicht so weit hergeholt. Der weiche Soft-Rock-Sound der Grammy-nominierten Psychedelic-Soul-Band verschmilzt auf der neuen Single mühelos mit Beabadoobees Stil.

Beabadobee und The Marías: Zwischen Sehnsucht und Nostalgie

Inhaltlich richten Beabadoobee und die Marías-Sängerin ihre Worte scheinbar an eine große Liebe: „All I wanted was to see / Everything you see in me / Everything I wanna be / Highest sunrise“. Sehnsucht, Verlust und eine melancholische Verbundenheit ziehen sich durch den Song: „Stay or just leave me be / Stay / Like the summer breeze / Don’t go“. Die Lyrics bleiben bewusst vage und übersetzen eher eine Gefühlswelt, als eine klare Geschichte zu erzählen.

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Auch im Sound spiegelt sich diese Stimmung wider. Sanfte Stimmen liegen über schleppenden Drums und langsam anschwellende, verzerrte Gitarren vermitteln eine unterschwellige, kalte Unruhe. Im Musikvideo zur Single wird diese Atmosphäre schließlich in Bilder übersetzt: Beabadoobee bewegt sich durch eine verschneite Landschaft, liegt in einer Fleischtheke und wandert durch leere Räume. Erst gegen Ende bricht Wärme in die Szenerie. Ein Auto geht in orangeleuchtenden Flammen auf und bringt Farbe in das kalte Grau. In einem Interview mit Dazed verriet Beabadoobee, dass das Video von der letzten Szene aus „Bugonia“, einem kürzlich erschienenen Kinofilm von Regisseur Yorgos Lanthimos, inspiriert wurde.

Falls ihr momentan nicht genug von der britisch-phillipinischen Sängerin bekommen könnt, lohnt sich außerdem der Blick auf ihren ebenfalls kürzlich veröffentlichten Track „Say Yes“ als Teil des
„HELP(2)“ Charity-Album von War Child Records.  

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