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Empfehlung des Tages: Crapjony – Me no like dem

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Tagged: Crapjony

Es ist noch gar nicht so lange her, da bekamen wir mit dem Release von „Deadpool“ (der Song, nicht der Film) das erste Mal Wind von Crapjony und waren sofort begeistert von der neuartigen Mischung aus Drill und brachialem Nu Metal, die der Newcomer aufbereitet hatte. Da tanzten Jungs in Skimasken zu einem Gitarren-Riff, wie es auch Linkin Park irgendwann in den 2000ern hätten hervorbringen können – eine surreale Kollision von Genres und Kulturen. Seitdem hat sich Crapjony zu einem von viele spannenden, jungen Gesichtern im Kader des ebenso jungen und progressiven Labels Mom I Made It gemausert. Hier ist der Wiener Rapper in guter Gesellschaft neben Künstler:innen wie Eli Preiss, Salò und Kitana.

Anders als der Rest

Vom übrigen Deutschrap hebt sich Crapjony ab wie ein bunter Hund, das demonstriert er spätestens mit seiner frisch erschienenen EP „Rebel Kid“. Die Prämisse: Neue Sounds braucht die Szene! Also trifft zeitgenössischer Trap auf Metal, Grunge und Pop-Punk, als wäre es das selbstverständlichste überhaupt. Und dann gibt es da noch ein weiteres Genre, das es Crapjony offensichtlich angetan hat: Drum’n’Bass!

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Dem turbulenten Club-Sound aus UK huldigt er mit dem Song „Me no like dem“, der außerdem auf seine jamaikanischen Wurzeln zurückgreift. „Bomboclaaat!“ heißt es zu Beginn im Patois der Karibik-Insel, ein Startschuss für die rasenden Jungle-Beats, über die Crapjony kurz darauf rappt. „Topfit, verteile Kicks in einem Moshpit / Rauschgift, ich nehm ein Hit und schiebe Optiks“, textet er selbstbewusst, während der grummelige Bass uns in die Magengrube drückt. Zum Ende setzen dann noch die Metal-inspirierten Gitarren ein, die wir schon von Crapjony kennen und komplettieren die Genre-Fusion.

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