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Empfehlung des Tages: Dead Dawg – Großer Engel

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Ariana Grande, Cro und nun auch Dead Dawg wissen: “Gott ist eine Frau”. Das ist nicht nur ein zurecht feministisches Statement, sondern auch der Titel von Dead Dawgs neuer EP. Nach seinem letzten Solo-Projekt in Form seines Debütalbums “Dunklschwarz” aus 2019 bringt das BHZ-Mitglied nun drei neue Songs heraus. Einer davon ist „Großer Engel“, der sich abseits seines gewöhnlichen Stils bewegt.

Genregrenzen außer Sicht

„Gott ist eine Frau“ schließt sich sowohl im Stil, als auch thematisch dem Vorgänger an, bringt aber dennoch neue musikalische Welten mit sich. Auf der EP erschafft Dead Dawg Geschichten, vorbei an ohnehin fragilen Genregrenzen. Sein klassischer Sound wird immer wieder auch beiseite gepackt: Auf den Tracks “Anouk” und “Schwer” kredenzt Dead Dawg, ein Zusammenspiel von Piano und Gitarre, gepaart mit eindrucksvollen Lyrics.

Davon abweichend gestaltet sich “Großer Engel”. Von einem Drum’n’Bass-Beat von Produzent KazOnDaBeat untermalt, rundet die futuristische Stimme des Rappers den Track ab und versetzt beim Hören direkt ins mentale Nachtleben. Der Vibe des Songs wird durch die treffende Visualisierungen von Antemilio noch einmal passend wiedergegeben. Dabei packen Text, Beat und das Video den Track in ein kunstvolles Gesamtpaket – eine Brücke in eine neue Epoche, in der Deutschrap mehr als Trap und Drill bietet.

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Der rote Faden zieht sich aber nicht nur konsequent durch „Großer Engel“, sondern durch alle drei Songs auf dem Projekt und schnürt sie am Ende zu einer gelungenen EP: Essenzielle Fragen des Lebens kommen hier auf und bewegen sich zwischen thematischer Ernsthaftigkeit und musikalischer Leichtigkeit.

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