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Empfehlung des Tages: Florence + The Machine – Free

Posted in: News

„Starring Florence Welch as herself and Bill Nighy as her anxiety”, mit diesen Worten fällt Florence + The Machine im Video zu ihrem frisch erschienenem Song gleich mal mit der Tür ins Haus. Bill Nighy, der in „Harry Potter“ bereits den Zauberminister oder den gruseligen Kraken-Mann Davy Jones in „Fluch der Karibik“ spielte, stellt in diesem Video eine geschäftsmännisch gekleidete Angststörung dar, die Florence auf Schritt und Tritt verfolgt.

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„I am free“ lautet die Hook des Songs, der mit Leichtigkeit, Rhythmus und vielerlei Instrumenten, die wir von Florence + The Machine so gut kennen, unvermittelt dazu einlädt, für einen Moment selbst aufzustehen und alles abzuschütteln. Florence kann sich zwar nicht vollkommen von ihren Ängsten befreien, schafft es aber, sich mit ihnen abzufinden – also mit Bill, der am Ende des Videos einen Arm um sie legt.

Flatternde Kleider und in Gedanken bei der Ukraine

Mit den starken Bildern gelingt es Florence nach „King“, „Heaven Is Here“ und „My Love“, erneut ihre ganz eigene beeindruckende Bildsprache zu finden. Wie die Zuschauer:innen am Ende erfahren, entstand das Video in Kiew zusammen mit ukrainischen Filmemacher:innen und Künstler:innen im November 2021. Florence schreibt, dass sie es an ihre mutigen ukrainischen Freund:innen und deren Spirit, Kreativität und Durchhaltevermögen richtet und deren funkelnde Freiheit niemals erlöschen kann.

Neues Album „Dance Fever“

„Free“ ist nach den vorherigen Singles eine weitere Auskopplung des am 13. Mai erscheinenden Albums „Dance Fever“. Dieser Titel bezieht sich zum einen auf die unbeschreibbar große Lust, endlich wieder in der Menschenmenge tanzen zu können, hat aber auch gleichzeitig einen Bezug zu einer feministischen Lesart von tanzenden, als Hexen gelesene Frauen. Ihnen wurde damals ein „Tanzfieber“ und damit eine angebliche Teufel-Bessenheit zugesprochen.

Florence griff die feministische Lesart des Hexendiskurs bereits in ihrem Musikvideo zu „King“ auf, das mit „Mystik“ und „Gruselszenen“ spielt, wozu sie singt: „We argue in the kitchen about whether to have children/ About the world ending and the scale of my ambition/ I am no mother, I am no bride, I am king.”

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