Empfehlung des Tages: Floss – Break Meeeeeeeeee
Hyperpop ist ein Genre, das in Großbritannien schon lange bekannt ist und seit einer Weile auch immer mehr in Deutschland Fuß fasst mit Künstler:innen wie Haiyti, Zsá Zsá oder Pan Kee-Bois. Und auch Floss‘ neuer Track „Break Meeeeeeeeee“ ist geprägt von Synthie-Glitches und Verzerrungen.
Floss – Break Meeeeeeeeee
Floss kommt aus Norddeutschland, lebt jetzt in Berlin und konnte sich auf Instagram und TikTok eine große Community aufbauen. Und vor dieser Community muss sie sich nicht verstellen, wie es auch ihre neue Single verdeutlicht. Sie sagt: „Wahre Stärke heißt auch, mal Zerbrechlichkeit zu zeigen!”
Im Video transportiert sie das durch das Einbetten von Hate-Kommentaren, von denen sie sich befreit und aus einem virtuellen Handybildschirm ausbricht. Die Kommentare hat sie zum Teil selbst erhalten, zum anderen hat sie auch ihre Community gefragt, ihr Screenshots von deren Kommentaren zu schicken.
Floss steht für feministischen Fantasie Pop, den sie mit ihrer Debüt-EP „6 FL.OZ.“ manifestierte. Auf den sechs Tracks, die Hyper-Pop-typisch überdreht und knallig sind, ist sie rappend und mit Autotune zu hören. Auf dem letzten Song „Soulmates“ hingegen wird sie hauptsächlich vom Klavier begleitet und das Hyper des Pops fällt hier weg.
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