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Empfehlung des Tages: Gabriels – Angels & Queens

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„Angels & Queens“ heißt das Debütalbum des Trios Gabriels, und ist gleichzeitig auch dessen einleitender Track. Die Musiker sind zwar weder Engel noch Königinnen, besitzen jedoch die Begabung dazu, zumindest in der Musikwelt als solche benannt zu werden. Das hat die L.A.-based Gruppe bereits im letzten Jahr mit ihrer ersten EP „Love and Hate In A Different Time“ bewiesen, was auch Ikone Elton John erkannte. Dieser betitelte die Veröffentlichung damals ganz bescheiden als „eine der bahnbrechendsten Platten, die ich in den letzten zehn Jahren gehört habe“. Mit „Angels & Queens“ geht das R&B-Soul-Rock-Hybrid-Kollektiv nun den nächsten großen Schritt und zeigt mit dem Titelsong aus dem zweiteilige Albumprojekt, in welchen Genres sich ihr Stil eingliedert. 

Gabriels im Zukunftsfähigen-Funk

„Angels & Queens“ zeichnet als Song den Einstieg ins Album vor. Nicht nur der titelgebende Track versteckt sich dahinter, sondern auch der wegweisende. Mit einer starken Soundresonanz schwingt die Stimme von Gospelsänger Jacob Lusk aus Compton mit einer Wucht vom Trommelfell aus durch den ganzen Körper. Dazu bietet der Sound von Produzent und Keyboarder Ryan Hope und dem in L.A. beheimateten Produzent, Komponist und Geiger Ari Balouzian ein Erlebnis, das einem zeigt, was R&B und Future-Funk bedeuten. 

Inhaltlich beginnt der Song mit Zeilen, die eine weibliche Person verehren und idealisiert: „Baby girl is fine and 19 / Raised on catfish and collard green / Brown eyes smelling real sweet / Kitty tight, with a strong heartbeat“. Bis sich diese Idealisierung bereits im zweiten Verse mit den Zeilen „Sold her soul to be a beauty queen / That’s the worst damn deal I’ve ever seen“ in Luft auflöst. Die Stimmung kippt ins Negative, aber der Song bleibt bis zum Ende stark.

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Das vor kurzem veröffentlichte Video zum Song steuert dabei mit einer impressiven Tanzleistung, konzipiert durch einen der Choreographen von Beyoncé, die Visualisierung des Tracks bei Sowie sich der Sound um die Zeilen schmiegt, bewegt sich auch das Video in diesen Sphären und bündelt die Stränge aus Sound und Text auf bildlicher Ebene zu einem Gesamtwerk.

Ein Debüt sondergleichen

Das Debütalbum von Gabriels wird vom Sound des Produzenten Sounwave getragen, der bereits für Künstler:innen wie Kendrick Lamar, Beyoncé oder Chloe x Halle produzierte. Eine Professionalität und Konzeption, die sich als solche auf dem Gesamtwerk „Angels & Queens“ widerspiegelt und für ein Debütalbum höher ansetzt als gewohnt. Dabei ist das erste Album von Gabriels erst einer von zwei Album-Parts. Dessen Fortsetzung erwartet uns im März 2023 als „Angels & Queens – Part II“. 

Gabriels besiegeln ihre Albumerscheinung demnächst mit Liveshows in Großbritannien, der Heimat von Bandmitglied Ryan Hope. Hier kann sich so einiges ereignen, denn die Shows sind ausverkauft. Gut, dass das Trio für seine Auftritte bereits als Support für Pop-Ikone Harry Styles auf seiner Texas-Show üben konnte und so perfekt für eine Tour vorbereitet ist.

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