Empfehlung des Tages: Gayle feat. Blackbear – fmk
Die US-amerikanische Sängerin Gayle ist seit ihrem Hit “abcdefu” in aller Munde, oder besser gesagt in aller Ohren – der Song ging nämlich auf allen Social Media Plattformen dieser Welt durch die Decke. So wurde sie gleich zu Beginn ihrer Karriere an die Chartspitze katapultiert. Dass die Künstlerin offenbar ein Faible für Akronyme hat, beweist sie auch im aktuellen Song “fmk”, auf dem sie gemeinsam mit Sänger und Produzenten Blackbear von einer romantischen Hass-Liebe erzählt. Der Song ist die dritte Singleauskopplung aus Gayles kommender EP “a study of the human experience volume two“.
Zwischen Liebe und Hass
“fmk” steht für “f*ck, marry, kill” – ein Spiel, das gern im Teenageralter gespielt wird und vielleicht aus dem ein oder anderen amerikanischen Highschool-Film bekannt ist. Jede:r Spieler:in werden drei Personen genannt, die in jeweils einer Kategorie (f*ck, marry oder kill) Platz finden müssen. Bei Gayle und Blackbear ist es in jeder ein und dieselbe Person. Denn die besungene Beziehung, bringt eine gebündelte Gefühlswelt mit: zwischen Lust, Liebe und Hass schwingt sie ständig hin und her und ist zärtlich und verletzend zugleich.
Auf gewohnt Pop-lastigen Sounds stimmt Gayle ihre Stimme mit der von Blackbear ein. Der Musiker übernimmt den zweiten Verse des Songs und vermittelt auf den Zeilen “Wanna love you / Wanna like you / Wanna kill you / Wanna wife you”, wie zerreißend eine Liebe sein kann.
Krieg in der Vorstadt-Idylle
Verdeutlicht werden die Sinnbilder von “fmk” durch ein Stop-Motion Video vom belgischen Regisseur Chris Ullens. In einer Vorstadt-Idylle aus Knetmasse und Plastik bekämpfen sich Blackbear und Gayle als Nachbar:innen und gehen dabei auf einen Kampf zwischen Liebe und Hass.
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Im Rahmen von der kommenden EP “a study of the human experience volume two“ erschienen bereits die Singles “indieedgycool” und “god has a sense of humor”, jetzt gefolgt von “fmk”. Gebündelt erscheinen die Songs aber auch mit weiteren Titeln am 7. Oktober 2022. Gleich danach geht die 18-Jährige passend auf ihre bisher größte “avoiding college”-Tour, die sie durch 19 Städte der USA führt. Hoffentlich dürfen wir sie nach eine erfolgreiche Festivalsommer auch schon bald wieder in Europa begrüßen.
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