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Empfehlung des Tages: Joji – Die For You

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Künstler Joji hat erst kürzlich mit seiner Single „Glimpse of Us“ gezeigt, was passiert, wenn man die Musik für sich sprechen lässt. Denn der in Japan geborene und seit seinem 18. Geburtstag in den USA lebende Sänger und Produzent veröffentlicht Musik, ohne sich selbst dabei ins Rampenlicht zu stellen. Und das mit Erfolg – bereits 13 Milliarden Streams kann er sein Eigen nennen, Tendenz steigend. Zu dieser wird ihm sicherlich auch sein kürzlich veröffentlichtes Album „Smithereens“ verhelfen, das die Single „Die For You“ beinhaltet, die zum Release am vergangenen Freitag mit einem obskuren Video veröffentlicht wurde.

„I hope that you’re happy“

„Die For You“ trägt Herzschmerz auf den Zeilen und in den Sounds. Im anhaltenden Kummer einer kürzlich zerbrochenen Beziehung basiert der Song auf einem schleppenden Beat und einer schweren Melodie. Nach einem Geständnis seiner Gefühle kommt dem Künstler dabei zum Höhepunkt des Tracks ein klagendes „You know I’d still die for you“ über die Lippen. Dabei bleibt „Die For You“ echt. Denn auch wenn die Trennung von dem/der Ex-Partner:in zu unerträglichen Schmerzen geführt hat, bleibt da der Wunsch, dass er/sie glücklich ist, ob mit oder ohne dem lyrischen Ich an der Seite: „I heard that you’re happy without me / and I hope it’s true / It kills me a little, that’s okay / ‘cause I’d die for you“. Die Single kommt dabei gleichzeitig mit einem Video, das unter der Regie von Actual Objects komplett aus kryptischen Archivaufnahmen zusammengestellt wurde. 

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Das Album dazu, „Smithereens“, ist dabei in zwei Hälften aufgeteilt – „Die For You“ beweist sich als klarer A-Side-Track. Diese beinhaltet den nachdenklichen, schwer untermalten Teil der Platte, während sich auf der B-Seite eher Referenzen an die experimentellen Anfänge und LoFi-Beats des Künstlers wiederfinden.

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