Empfehlung des Tages: JuJu Rogers, Jamila Woods – „Elohim“
Mit „Elohim“ gibt JuJu Rogers einen weiteren Einblick in sein kommendes Album „Pink Guitars, Space Ships N Voodoo Dolls“. Nachdem er im Februar auf „Build N Destroy“ gemeinsam mit Pink Siifu noch eine deutlich punk-rockigere Richtung eingeschlagen hatte, bewegt er sich hier in spürbar groovigeren Gefilden. Für die neue Single hat er sich mit der Chicagoer Soul-Größe Jamila Woods erneut ein starkes Feature an seine Seite geholt.
Auf „Elohim” werden JuJu Rogers hohe, tighte Vocals und Jamila Woods ruhige, klare Stimme von dynamischem Afrophunk begleitet. Ein tiefer funky Bass, Drum-Breaks und psychedelische Gitarren mit jeder Menge Soul sorgen schließlich für einen mitreißenden Sog. Enttäuschend ist dann am Ende nur die Erkenntnis, dass der Song gerade Mal 1:26 lang ist. Für alle die den „Elohim” jetzt schon auf Repeat hören, gibt es aber auch gute Nachrichten: Schon am 22. Mai soll JuJu Rogers neues Album erscheinen.
JuJu Rogers über Army-Präsenz, Subkultur und New Orleans
JuJu Rogers wurde als Sohn eines amerikanischen Soldaten aus New Orleans und einer deutschen Mutter in Schweinfurt geboren. Mehr als 10.000 amerikanische Soldaten waren in der Arbeiterstadt stationiert. In einer vor wenigen Monaten veröffentlichten Folge des Zum Dorfkrug Podcasts, erzählt Juju Rogers von einer Kindheit zwischen amerikanischer und deutscher Kultur, von New Orleans als zweitem Zuhause, Trompetenunterricht, Jazzplatten, Hip-Hop und dem ganz eigenen Soundtrack einer Stadt, die von Army-Präsenz, Subkulturen und Widersprüchen geprägt war.
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