Empfehlung des Tages: Kasi & antonius – „alles was ich anfass geht kaputt“
Bevor am 20. März ihr Debütalbum erscheint, droppen Kasi und Antonius mit „alles was ich anfass geht kaputt“ ihre letzte Vorabsingle. Damit komplettiert das Duo die Reihe der bisherigen Veröffentlichungen „kommst du runter, bin hier“, „die welt geht vor die hunde“, „oktober“, „herbst“ und den Titeltrack „kids“. Insgesamt wird das kommende Album zwölf Tracks umfassen.
Das Indie-Pop- und Rap-Duo produziert seit ihrer Studienzeit vor etwa drei Jahren gemeinsam Musik. Während Kasi für das Songwriting und die Vocals zuständig ist und Einflüsse aus Alternative Rock, Punk und deutschsprachigem Hip-Hop einbringt, bildet Antonius als Produzent das passende Gegenstück. Er verantwortet neben dem Sounddesign auch das Artwork des Projekts. Passend zum Titel der neuen Single hat er für das Cover ein aufgeschlagenes Knie mit einem herzförmigen roten Pflaster gewählt. Für die Produktion von „alles was ich anfass geht kaputt“ ist Antonius dieses Mal nicht allein geblieben: Er hat sich mit FREE JIMI, Johannes Kray, Ericson und Jan Gandi zusammengetan. Das Ergebnis ist ein tanzbarer Sound aus Synths, Drums und Kasis leicht autotuniger Stimme, der im hinteren Drittel in einen Slowed-Down-Part übergeht, in dem die Vocals tief verzerrt werden.
„alles was ich anfass geht kaputt“: Wenn Erfolg nicht glänzt
Alles, was sie anfassen, wird laut ihrem neuesten Release nicht zu Gold, sondern geht in die Brüche. Im Refrain heißt es dazu:„Ja, ich schmeiß‘ ’ne Flasche vom Balkon, Aschenbecher auf den Boden. Was ich anfass‘, geht kaputt.“ Karrieretechnisch lässt sich das allerdings kaum behaupten: Die beiden Freiburger waren im vergangenen Jahr mit Cro, 01099 und Zartmann auf Tour. Doch genau um diesen Kontrast geht es im Song – der Erfolg scheint nicht immer gutzutun: „Und ich komm‘ grade nicht klar, auch wenn es jeder hier schafft. Fühl‘ mich gar nicht mal so gut, obwohl es jeder mir sagt.“ Trotz dieser ehrlichen Selbstzweifel geht es für die beiden ab Mitte März auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
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