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Empfehlung des Tages: Like Sundays – No Use

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Oliver Sparkuhle und Tim Knemeyer kennen die meisten wohl als Mitglieder der Bands Jeremias (Oliver) beziehungsweise Forward (Tim). Wenige wissen jedoch, dass sie auch befreundet sind und in derselben WG wohnen. Aus diesem Zusammenwohnen ist auch ein gemeinsames Bandprojekt entstanden, das leicht und gefühlvoll den warmen Namen Like Sundays trägt. Mit „No Use“ haben Olli und Tim nun nach einer längeren Pause wieder eine Single veröffentlicht, die sich damit auseinandersetzt, die eigenen Gefühle nicht richtig aussprechen zu können. 

Das Herz auf der Gitarre

„Wie sag ich es dann am besten?“ „Welche Worte können das beschreiben, was gerade in mir innerlich passiert?“ – das sind die schwersten Fragen, die wir uns selbst fast täglich stellen. Es verlangt eine Menge an Selbstkenntnis, Reflexion und Sprachgewandtheit, um das Innere nach außen tragen zu können. Vielleicht braucht es dafür aber auch nur einen Song, der „No Use“ heißt. 

Mit den Zeilen „The more it takes tonight before I break into a dozen of parts / and I’m not being honest ‘cause all my doubts are hiding on the shore“ gesteht das Duo seine Wortkargheit, die aus der Angst entsteht, etwas falsches sagen zu können, und durch die tragende Melodie ausgefüllt wird. Mit weichen Synthies, Gitarre und einem bebenden Bass ergänzen die Musiker ihre Aussage da, wo ihnen die Worte fehlen.

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Like Sundays gleichen in ihrem Sound keinesfalls ihren anderen Bandprojekten. Sie bringen ihre ganz persönlichen Facetten in das Projekt und halten sich dabei an ihren gemeinsamen Inspirationen fest. Phoebe Bridgers, Kings of Convenience, Dr. Dog oder Courtney Barnett zählen zu den Künstler:innen die am häufigsten und lautesten in der WG gespielt werden. „No Use“ leitet für die zwei Künstler ein neues Kapitel ein, das sie mit ihren ersten gemeinsamen Auftritt auf dem KiezKultur Festival gestartet haben.

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