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Empfehlung des Tages: longJ – Brüssel 2016

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Mit „Brüssel 2016“ veröffentlicht der Hamburger Rapper longJ seinen bislang wohl persönlichsten Song und beschreibt damit einen im Jahr 2016 am Brüsseler Flughafen verübten Terroranschlag, den er als Kind selbst miterleben musste. Begleitet wird der Song-Release sowohl von einer „Unreleased Berlin“-Performance als auch einer Akustik-Version auf longJs YouTube-Kanal. Die Einnahmen des Merchandise zu „Brüssel 2016“ sollen zudem vollständig an das Institut für Traumahilfe e.V. in Hamburg gespendet werden.

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„7.58 Uhr, kleines Panik-Kind. 8.25 Uhr, Geier kreisen, bitte fall nicht hin. Und was dazwischen war, besser sag ich nicht.“

Während ein Nachrichtensnippet gegen Ende des Songs, die Tragödie beschreibt und einordnet, liegt longJs Fokus deutlich auf seinen damaligen Eindrücken. Er thematisiert die persönlichen Schicksale und anschließenden Auswirkungen auf die eigene Psyche und Familie. Damit schafft longJ eine greifbare Atmosphäre, die zutiefst persönlich, zugleich bedrückend und berührend wirkt. Ein Eindruck, den er auch erfolgreich in den Sound des Tracks übersetzt. Während die tiefe Melodie für eine aufgeladene, angespannte Stimmung sorgt, lassen Beat und 808s genug Raum und setzen den Fokus klar auf Text und Stimme. 

„Brüssel 2016“ legt damit einen soliden Grundstein für das kommende Album „Schwarzer Anzug”, das am 20. Februar erscheinen soll.

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