Empfehlung des Tages: Magda – Wandrisse
Es ist erst ihr zweiter Song – und trotzdem gelingt Madga direkt wieder ganz großes Kino! Schon mit ihrem Debüt „Brich mich” hat die Newcomerin gezeigt, dass sie musikalisch was drauf hat und nicht einfach nur das macht, was alle anderen auch gerade machen. Genauso geht es in „Wandrisse“ weiter. Madga durchbricht Genregrenzen und balanciert auf dem schmalen Grad zwischen Gegensätzen. Laut trifft auf Leise. Stärke auf Gebrechlichkeit. Schnelligkeit auf Ruhe.
Mit jedem Ton sorgt Madga für kleine Risse im Herzen, die sie mit der nächsten Zeile dann auch zu heilen versucht. „Ich seh das, was du nicht siehst, was du verschwiegst. Ich halt so lange fest, bist du den Wunsch aufkommen lässt, dass ich’s wieder vergess’”, singt Magda über einen anschwellenden Chor, der später von leisen Klaviermelodien und Streichern abgelöst wird. „Wandrisse” ist ein Song darüber, nicht aufzugeben. Oder besser gesagt für jemand anderen nicht aufzugeben. Denn manchmal sieht man die Risse anderer eben doch besser, als jene sie selbst wahrhaben wollen. Und dann braucht es jemanden, der sie wieder fixt.
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