Empfehlung des Tages: Mathea – boomboompow
Zwischen reduzierten Synths, tanzbaren Drums und einem Refrain mit Ohrwurmpotenzial entsteht mit „boomboompow” ein Track, der gleichzeitig verführerisch, verspielt und ein bisschen verlegen wirkt. Der Beat erinnert mit seinen atmosphärischen Synths an verträumte Klangwelten, die man auch aus früheren Charli-xcx-Releases kennt. Während Mathea ihre Worte fast ins Mikrofon haucht, wirkt der Track gleichzeitig verletzlich und flirty: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist klein und rot und so verliebt.“
Mathea: Tanzbare Aufregung und Herzklopfen
Der Song beginnt mit einem eher reduzierten Sound. Weiche Synths, galoppierende Drums mit leicht afrobeat-artigem Groove und kleine Details wie Fingerschnipsen halten den Song jedoch ständig in Bewegung. Im Refrain öffnet sich der Beat dann etwas weiter und erreicht fast schon Hyperpop-Vibes, während Matheas Stimme höher und dringlicher wird. Trotz der Tanzbarkeit liegt eine gewisse Schwere über dem Track und erzählt dieses bittersüße Gefühl, sich nach jemandem zu sehnen, ohne genau zu wissen, woran man ist: „Das hab ich nicht wirklich laut gesagt / Ups / Es sei denn, du hast das auch gedacht.“
Auch lyrisch dreht sich alles um diesen Zustand zwischen Euphorie und Verwirrung. Mathea stellt Fragen, denkt laut nach und lässt ihre Gedanken einfach laufen. Ob „boomboompow“ ein Anzeichen dafür ist, dass ein neues Album in den Startlöchern steht, ist noch nicht bekannt. Singles veröffentlichte die Sängerin in den letzten Jahren konstant. Matheas letztes Album „M” wiederum erschien 2020.
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