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Empfehlung des Tages: Miley Cyrus – River

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Miley Cyrus war in den bisherigen zweieinhalb Monaten dieses Jahres nicht von der Bildfläche wegzudenken: Erst der Mega-Erfolg mit „Flowers“, was letzten Endes in Deutschland der erfolgreichste Song ihrer Karriere geworden ist, und der meistgestreamte Song innerhalb von einer Woche in der ganzen Geschichte von Spotify. Und dann letzten Freitag der Release ihres achten Albums „Endless Summer Vacation“, das nicht nur eine klangliche Neuerfindung, sondern auch eine klare Mentalität transportiert: Es ist ein Statement des Selbstbewusstseins und des Erkennens der inneren Stärken. Auch auf der zweiten Single „River“ ist sie nun erst recht in Feierlaune, wie sie selbst vorab verkündete: „Manchmal brauchen wir einfach einen Dancefloor-Banger!“

Eingeleitet wird der Song durch eine funky Gitarre, die aber bald zahlreichen aufgedrehten Synthesizern weicht. Denn Miley zeigt sich auf dem neuen Album vor allem interessiert an sommerlichem Synth-Pop, der insbesondere auf „River“ sehr tanzbar ausfällt. Für die Produktion waren Kid Harpoon und Tyler Johnson zuständig, die beide schon bei einigen anderen Hits mit am Werk waren, von etwa Taylor Swift, Harry Styles oder Ed Sheeran. Und auch hier liefern sie ab: Einige der Sounds hätte man im Vorhinein vielleicht gar nicht mit Miley assoziiert, diese stehen ihr aber ausgezeichnet. Und die Hook inklusive catchy „Ooh-ooh-ooh“-Backing-Vocals bietet starkes Ohrwurm-Potenzial.

Ein gedankenloser Dance-Song ist „River“ aber nicht, sondern trägt ebenfalls den Optimismus des Albums in sich: „Es war eine Zeit in meinem Leben, in der ich emotional und persönlich viel durchmachte. Und ich glaube, alle meine Songs entwickeln sich irgendwie. Sie können anfangen mit einem Problem, das sich anfühlt wie ein Aprilschauer, es hört nie auf zu regnen. Und dann fing es an, Liebe zu regnen“, erzählt Miley.

Ein Song für die Nacht

Laut Miley ist das Album übrigens in zwei Akte aufgeteilt: AM für den Tag, „der Morgen, an dem es ein Summen und eine Energie und ein Potential neuer Möglichkeiten gibt“. Und PM für die Nacht, der „eine verführerische Schäbigkeit und ein bisschen Schmutz, aber gleichzeitig auch ein Glanz“ innewohnen. „River“ ist Teil dieser schmutzigeren PM-Hälfte, eben genau der „Dancefloor-Banger“, den wir von ihr gebraucht haben.

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