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Empfehlung des Tages: Monako – All I’d Known Was To Lie

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Tagged: Monako

Irgendwie kennen wir es alle ein bisschen: Wenn wir aus Unsicherheit eine Maske aufzusetzen, um das eigene Selbst verstecken. Aus Angst anzuecken oder um anderen zu entsprechen, verbergen wir oft gezielt Charaktereigenschaften, die anderen nicht gefallen könnten. Denn Ablehnung kann weh tun und der Preis, um diese zu vermeiden ist scheinbar das volle Selbst zu verstecken. „All I’d Known Was To Lie“ ist Monakos Geständnis, dass zu wenig Selbstliebe dazu führt, sich ohne Widerspruch anzupassen.

Die deutsch-kanadische Band veröffentlicht mit dem neuen Song die Einleitung zu ihrem kommenden Album „Scared Of The Way I Move“. Die Single vereint Unsicherheit mit dem Gefühl, daraus ausbrechen zu wollen, auf einer fragilen Gitarrenmelodie, die von zierlichen Vocal-Spuren zusammengehalten werden. Der Song klingt zerbrechlich und ist für Sänger Sadek Martin-Massarweh auch genau der Schritt, der das ohnehin wackelige Fragment endgültig zum Einsturz bringt – eine Sollbruchstelle, um mit den ewigen Lügen abzuschließen.

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Sadek selbst sagt über die Single: „This song is about letting go of one of the most shameful things to me. A lack of soul and of love for myself made pretend being something, somebody that I wasn’t. (…) The song’s working title was “Coming Clean”. This name sums up the process of putting this episode behind me and starting a new chapter.“

Von Kanada nach Berlin

Schon die Gründung von Monako beschreibt eine spannende Reise der beteiligten Musiker:innen. Als der in Kanada aufgewachsene Sänger Sadek Martin-Massarweh mit Anfang 20 nach Hamburg kam, lernte er Jakob Hersch kennen. Gemeinsam schrieben sie erste Songs. Sängerin Naomie de Lormier aus Montreal lebte derzeit in Berlin und schloss sich kurze Zeit später dem Duo an. Nach einem Jahr kamen Valentin Hebel, Pamier Hilal und Jan Hendrik Schnoor dazu und bildeten zusammen Monako. Kanadischer Folk, grooviger RnB, melancholischer Indie-Rock und Neo-Jazz sind nur einige Genres, die in ihre Kunst einfließen. Mit ihrem kommenden Album können wir mehr davon erwarten und uns gleichzeitig auf die Tour im April freuen.

Monako – Scared of the way I move Tour 2023

12.04.23 Dresden, Polimagie-Festival @ Beatpol
13.04.23 Osnabrück, Popsalon 
14.04.23 Erfurt, Franz Mehlhose
15.04.23 Berlin, Zenner
16.04.23 Hamburg, Nochtspeicher
19.04.23 Mainz, Schon Schön
20.04.23 Stuttgart, Merlin
21.04.23 Reutlingen, Franz K.
22.04.23 Nürnberg, Club Stereo
24.04.23 München, Milla
25.04.23 Münster, Pension Schmidt
26.04.23 Haldern, Popbar
29.04.23 Hannover, Lux

Tickets gibt es hier.

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