Empfehlung des Tages: Nia Archives & Jorja Smith – Get Me Down
Nia Archives zählt seit einigen Jahren zu den spannendsten Künstlerinnen des britischen Jungle-Revivals. Mit ihrem rohen, gleichzeitig sehr eigenen Sound zwischen 90s-Rave-Ästhetik, Jungle, Breakbeats und persönlichem Songwriting hat sie sich längst aus der Nische herausgespielt. Nach ihrem Debütalbum „Silence Is Loud“ folgt nun schon das nächste Kapitel. Für den 24. Juli hat Nia Archives ihr neues Album „Emotional Junglist“ angekündigt. Mit „Danger“ und „Boys In Blue“ gab es daraus bereits zwei Singles samt sehenswerten Musikvideos.
Für ihre neuste Single „Get Me Down“ trifft Nia Archives jetzt auf Jorja Smith. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme gehört sie schon seit ihrem Debüt „Lost & Found“ 2018 zu den wichtigsten britischen R&B- und Soul-Künstlerinnen. Auch bei ihr steht ein größeres Projekt an: Am 21. August erscheint ihr drittes Album „What Are The Odds“, auf dem sie sich mit Themen wie Freundschaft, Trauer, persönlichem Wachstum, Selbstfindung und Liebe auseinandersetzt. Nach der Single „Alive“ mit Wizkid zeigt sich hier nun noch einmal eine andere, deutlich clubbigere Seite dieser neuen Phase.
„Get Me Down“ beginnt atmosphärisch. Ein paar Field-Recording-artige Sounds, vielleicht Vogelzwitschern, dann zieht der Track langsam in seinen eigenen kleinen Sog. Die Jungle-Drums laufen schnell und leichtfüßig nach vorne, während die Stimmen von Nia Archives und Jorja Smith nicht gegeneinander arbeiten, sondern ineinanderfließen. Das Ergebnis klingt verträumt, warm und trotzdem beweglich.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.