DIFFUS

Empfehlung des Tages: Orbit – Missing the Moon

Posted in: News
Tagged: Orbit

Wie sein Instagram-Handle schon sagt, ist Orbit „Not the chewing gum!“, sondern das Musikprojekt des deutschen Produzenten Marcel Heym. Dieser hat bereits mit Artists wie Prinz Pi, MoTrip und zuletzt auch Verifiziert zusammengearbeitet, unter dem Pseudonym Orbit veröffentlicht er aber ganz allein Electronica mit leichten Indie-Touches. Zu Beginn seiner Produzentenkarriere zieht er nach Berlin, merkt aber schnell, dass die große Stadt nichts für ihn ist, und flüchtet zurück in seine Heimatstadt Achim bei Bremen. Dort beginnt er dann, sich seinem eigenen Projekt zu widmen: Orbit.

Im Auto durch die Nacht

Für ihn typisch ist die Mischung aus organischen und elektronischen Elementen – auf der einen Seite rohe Akustikgitarren, auf der anderen Synthesizer und starke Effekte auf der Stimme. So kollidieren Bilder eines ländlichen Lebens mit denen kosmischer Welten. Dieses Erfolgsrezept hört man auch wieder auf der neuen Single „Missing the Moon“, insgesamt dominiert aber der träge pulsierende Synth-Beat. Marcels Stimme schwebt melancholisch über das Instrumental und vervollständigt damit die Gänsehaut-Atmosphäre. Das Bild, das auch im Lyric-Video gezeigt wird, kriegt man nicht mehr aus dem Kopf, denn genauso klingt der Song: Mit dem Auto fahren wir durch die Nacht, immer in Bewegung; die leeren, dunklen Straßen sind nur von Straßenlaternen erhellt.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Die Zeilen „Finding peace in the dark“ und „Are you missing the moon like it is missing the sun at night?“ unterstützen diese Wirkung nur. Auch Marcel selbst sieht das ähnlich: „,Missing the Moon’ ist wortwörtlich der düsterste Song, den ich je geschrieben habe. Er entstand in einem Prozess, wie man die Nacht-Seite des Lebens akzeptieren und sogar schätzen lernt.“

Orbit: literally

„Missing the Moon“ ist auch ein Vorbote aus Orbits dritter EP, die im April erscheinen wird. Im Zuge dessen hat er auch ein Konzert im Berliner Zeiss-Großplanetarium angekündigt – angesichts des Songtitels, des kosmischen Vibes und des Künstlernamens durchaus ein passendes Setting.

Hier gibt’s täglich neue Song-Empfehlungen:

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.