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Empfehlung des Tages: Quirinello feat. Telquist – Ugly Mondays

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Ein Bisschen The Wallows, ein Bisschen Declan Mckenna und viel Gitarrenriffs – nach diesem Rezept scheint die Single „Ugly Mondays“ von der Indie-Pop-Band Quirinello geschrieben worden zu sein. Zusammen mit Musiker Telquist als Featuregast veröffentlichen sie einen Song wie er im Indie-Buche steht. Doch nicht nur akustisch klingt der Track nach Unabhängigkeit, auch inhaltlich ist er eine Hymne gegen eine verklärte Sicht durch Social-Media Filter und vorgeträumte Realität. Der Song ist im Zuge ihres kürzlich erschienenen Debütalbums „melancholyMe” entstanden, wo er sich zwischen verträumten Synths und großen Bässen einreiht.

Hässliche Montage

Sowohl Telquist als auch Quirinello verstehen sich gegen ein gespieltes Selbstbild auf sozialen Medien. Das neckten sie bei einem Gespräch, als sie gemeinsam auf Tour waren. Dabei verbirgt sich hinter „Ugly Mondays” keine negative Message. Es soll mehr ein Aufruf sein: Es „ist die Idee, jeden Montag ein ehrliches, ungestelltes Bild zu posten und eine Seite von sich zu zeigen, auf die man vielleicht gar nicht stolz ist.” Dabei nimmt es die verzerrte Selbstdarstellung der digitalen Welt auf den Arm und hofft auf eine gesündere, aufgeklärte Zukunft.

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Die Künstler:innen sehnen sich in dem Song nach dem rohen Echten, was das Video ironisch wiedergibt. Auf Vintage-Ästhetik präsentieren sie eine Gesellschaft, die an der zwsichenmenschlichen Oberfläche schwimmt und dabei ihre Werte verschiebt. Einen „Ugly Monday“ hat schließlich jede:r einmal – dabei sollte nie vergessen werden, dass diese Tage in Netz nun eben sehr selten vertreten sind.

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