Empfehlung des Tages: Remote Bondage – ALLE LEBEN SCHNELLER
Nach dem gemeinsamen Feature mit Das Lumpenpack, zeigen Remote Bondage jetzt auf ihrer neuen Single „ALLE LEBEN SCHNELLER“ die Absurdität die mittlerweile unser aller Alltag geworden ist. Mit Alternative-Pop und Punk-Elementen verpacken Remote Bondage gekonnt die Lächerlichkeit des Alltagstrotts.
Indie-Punk gegen gesellschaftlichen Leistungsdruck
Zwischen Punk und Indie-Rock finden Remote Bondage ihren Ton und prangern den Druck in unserer Gesellschaft an. Mit schnellen Gitarren und schnellen Drums schießen Remote Bondage nach vorne. Der treibende Alternative Sound und der eingängige Gesang reißt einen beim Hören mit. Spätestens der Refrain reißt dann komplett mit: „Alle, alle leben, leben schneller als ich /Alle, alle leben, leben schneller als ich/ Drücke krass aufs Gas bin die Nummer acht bei Mario Kart“.
Gerade in einer Zeit, in der alles immer verfügbar, immer beschleunigt und immer optimiert scheint, wirkt der Song wie ein Spiegel unserer rastlosen Gesellschaft. Zwischen Deadlines, Likes und überfüllten To-Do-Listen bleibt kaum noch Raum für Atempausen – genau diese Absurdität verwandeln Remote Bondage in Musik. „ALLE LEBEN SCHNELLER“ ist wie ein Ventil, wenn einem alles mal zu viel wird und man eine Pause braucht. Mit ihrem cleveren Text packen Remote Bondage das Leben kompromisslos und direkt. „Mein Workload und mein Konto werden sich nie einig und wenn ich mal im Bett lieg hab ich’s wieder eilig“ – Remote Bondage fangen den ständigen Leistungsdruck gekonnt selbstironisch ein.
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