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Empfehlung des Tages: Rupi Kaur – Broken English

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Durch ihren Gedichtband „Milk & Honey“, der 2014 erschienen ist, hat die Lyrikerin, Performerin und Autorin Rupi Kaur internationale Aufmerksamkeit erreicht. Schon darin behandelt sie tiefgehende Erfahrungen von Frauen mit Gewalt, Feminismus, Missbrauch, Verlust und Liebe. Dabei bleiben Rupi Kaurs persönlichen Erlebnisse von ihren Erzählungen nicht unberührt, sondern werden emotional vermittelt. Die Autorin brachte nun ihr Herz nicht nur aufs Papier, sondern direkt über ihre Stimme zu ihren Fans. So machte die das Gedicht „Broken English“ zu ihrer vertonten Debüt-Poetry-Single, die sie ihren Eltern widmet. 

Mutter und Vater der Künstlerin wanderten bereits vor Kaurs Geburt nach Kanada ein. „Broken English“ bezieht sich auf deren Kampf um Identität in einem Umfeld, das sie immer nur als „das Andere“ sieht und den Stolz der eigenen Herkunft, der dennoch nicht verblasst. Denn dieses „gebrochene Englisch“ stammt von Stimmen voll mit Geschichten, Erfahrungen und einem mutigen Schritt in ein anderes Leben. Die Autorin selbst sagt dazu: „ I’m so excited to release my first audio track with „broken English“ as it’s closest to my heart – it’s a love letter to my parents and immigrants everywhere.“ 

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„Music enhances the stories I’m trying to tell“

Das Gedicht als Audioaufnahme in die Welt zu tragen, war für Rupi Kaur ein wichtiger Schritt: „I think there’s something so special about listening to a poem in the voice of the poet who wrote it. The rhythm, diction, and emotion behind each sentence becomes a symphony for the ears and cognizance for the soul.“ Die Dichterin hofft, damit ihre Werke nahbarer für die Leser:innen, beziehungsweise Hörer:innen, zu machen und so ihre Geschichten an noch mehr Menschen als bisher bringen zu können.

Die Untermalung mit Musik war dabei für die Künstlerin schon seit langer Zeit ein wichtiges Thema: „Music enhances the stories I’m trying to tell and encourages the feelings I hope to convey.“ Ihre Live-Auftritte und Lesungen wurden nämlich immer wieder klanglich unterstützt. So kann neben „Broken English“ auch auf weitere vertonte Werke gehofft werden, die ganz einfach über Streaming-Plattformen gehört und gefühlt werden können.

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