Empfehlung des Tages: Sudan Archives – OMG Britt
Die US-amerikanische Musikerin Sudan Archives veröffentlichte erst vor kurzem ihr zweites Album “Natural Brown Prom Queen“. Ein Teil dieses Gesamtkunstwerks bildet die Single “OMG Britt”, die auf gekonnten Trap-Beats passiert und eine starke Stimmung verbreitet.
Sudan Archives ist ein musikalisches Multitalent, das in ihren Songs gerne die Fahne von starkem Feminismus hisst. Bereits mit ihrer Single “NMPQ (Topless)” veröffentlichte sie eine Powerhymne, die auf dem Album nicht alleine dasteht. Das Thema von Stärke kommt auf dem Longplayer immer wieder vor und zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Songs. Auf „OMG Britt“ wird das Thema bereits zu Beginn der Hook aufgegriffen: „Oh my God, Britt / They gon‘ have a fit when they hear this shit / So independent / Don’t need no man to pay my rent“ .
“OMG Britt” wird dabei von einem futuristischen Video untermalen. Es zeigt die Künstlerin als die etablierte und selbstbestimmte Frau, die sie ist und als die sie sich in den Lyrics des Songs präsentiert. Sudan Archives zeigt in ihrer Musik, dass weder Geschlecht noch Hautfarbe ein Grund sind, sich selbst klein zu machen, im Gegenteil. Auf hämmernden 808-Bässen feiert sich Sudan Archives selbst und bietet dabei immer wieder Abwechslung in Sachen Flow und Instrumental.
Die Vielfalt in Person
Neben ihrem Dasein als Sängerin und Produzentin ist Brittney Denise Parks alias Sudan Archives auch noch professionelle Violistin. Diese Vielfältigkeit, die sie in sich trägt, spürt man auch sofort auf ihren Songs. Die Musikerin ist wandelbar, das beweist sie auch am aktuellen Projekt: Von Pop zu RnB , weiter in Richtung Trap, bis hin zu Tracks, die auf Indie-Sounds liegen, sprengt die Künstlerin alle Genregrenzen. Jene, die in Musik-Schubladen denken und Sudan Archives in eine gewisse Box einordnen wollen, sind hier eindeutig falsch. Für alle anderen gibt es seit knapp zwei Wochen das Album “Natural Brown Prom Queen” zu hören.
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