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Empfehlung des Tages: Traumatin – Nur zu weit

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Tagged: Traumatin

Sie ist da und erreicht uns immer wieder: die Neue Neue Deutsche Welle kommt angeströmt wie kein zweites Genre momentan. Immer mehr Künstler:innen und Musikliebende verfallen dem Sound der 80er Jahre, der mit Synths, Gitarrenriffs und Drum Machine der New Wave und dem Post-Punk nachzieht. Auch der Künstler Traumatin veröffentlicht seit geraumer Zeit Musik, die diesem Genre zuzuordnen ist und vor kurzem auch seine vierte Single „Nur zu weit“. 

Gefühle auf Zeilen und 35mm Film

„Erst wenn die Flut mich dann verschluckt / Merkst du, dass ich gar nicht schwimmen kann“, heißt es im ersten Verse von „Nur zu weit“. Pathetische Worte, die den Song zieren wie dunkle Tinte auf einem hellen Blatt Papier. Das Musikvideo zum Song umschlingt dabei dessen Inhalt wie das Cover eines Lyrikbandes. Es ist Traumatins erstes Video und steuert dabei dem Song, neben seinen Klängen, eine neue Ebene bei. Das Video arbeitet hier mit Stilmitteln, die von grellen Lichtern in einer dunklen Berliner Nacht gezeichnet sind. Sie werden von schnellen Schnitten und den Aufnahmen einer analogen Kamera unterstrichen, die den Vibe der 80er gekonnt wiedergeben.

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„Nur zu weit“ ist nach „Genug“, „Verdien dich nicht“ und „Schließ bitte ab wenn ich geh“ der vierte Song des Newcomers. Mit jeder Single schient Traumatin dabei einen Schritt weiter in die richtige Richtung zu gehen und seinen Sound in der Neuen Neuen Deutschen Welle zu etablieren. Dadurch hat sich der Künstler neben seinen Kolleg:innen nicht nur in dem Genre, sondern auch in unserer Playlist seinen Platz eindeutig verdient.

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