DIFFUS

Empfehlung des Tages: Turnover – Wait Too Long b/w Mountains Made of Clouds 

Posted in: News
Tagged: Turnover

Die US-amerikanische Dreampop-Band Turnover hat nach fast drei Jahren Pause im Juni erstmals wieder neue Musik veröffentlicht – und zwar direkt eine Doppelsingle. Sie setzt sich zusammen aus den Songs “Wait Too Long” und der psychedelischen B-Seite “Mountains Made of Clouds”. Beide Songs bilden ein Zusammenspiel aus Nostalgie und Tiefgang.

Verträumtes Comeback

Turnover starteten vor ungefähr einem Jahrzehnt damit, Musik zu veröffentlichen. Damals hatten sie eher einen Sound, der Richtung Pop-Punk ging. Mit jeder Veröffentlichung wurde dieser jedoch weicher und gefühlvoller und mir ihrem 2015 erschienen Album „Peripherie Vision“ besiegelten sie ihre zarte Seite – man kann mit Turnover auf Wolken dahingleiten, zu einem Heartbreak weinen oder durch die von Sternen erleuchtete Nacht fahren. Es gibt wohl kaum eine Band, die dem Begriff „Dreampop“ gerechter werden als Turnover. Obwohl sie hierbei natürlich nicht immer innerhalb der Genregrenzen bleiben und durchaus für Überraschungen sorgen können. Mit “Wait Too Long” und “Mountains Made of Clouds” geben sie ihr erstes musikalisches Lebenszeichen seit ihrem letzten Album “Altogehter”, das 2019 erschien. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Doppelsingle mit Tiefgang

Der Titel “Wait Too Long” handelt von Erwartungen an das Leben. Diese können manchmal gutes bringen, eine:n inspirieren oder motivieren, Neues zu erleben. Andererseits können zu hohe, nicht erfüllbare Erfwarungen genau das Gegenteil bewirken: Sie ziehen einen runter. 

Der zweite Track “Mountain Made Of Clouds” ist hingegen eine persönliche Nummer des Sängers Austin Getz. In dem Song dreht sich alles um die Zeit, die er im Norden Kaliforniens verbrachte, bevor er sich dazu entschied, von dort weg zu ziehen. Es ist sozusagen ein Memento Mori an die letzten fünf Jahre, die er dort verbrachte, denn der Song schildert verschiedene Perspektiven der Personen, die Getz hier begegnete. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Hoffnung auf ein nächstes Album?

Dass Turnover wieder so verträumt wie zuvor weitermachen, ist nach diesem Release deutlich, ob ein größeres Projekt ansteht jedoch unklar. Wir wollen es hoffen, denn nach dreijähriger Pause sind Fans regelrecht am Verdursten und benötigen dringend eine Welle neuer Songs.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.