Everything else has gone wrong – Im neuen Musikvideo liegen Bombay Bicycle Club am Boden
Die britische Band Bombay Bicycle Club war aus der Indie-Szene der 2000er kaum wegzudenken. Seit seiner Gründung 2005 hat das Quartett nicht nur erfolgreich vier Alben veröffentlicht, sondern auch unzählige Konzerte gespielt und etliche Fans mit ihrer Gitarren-Musik begeistert. Nachdem sie mit dem Album „So Long, See You Tomorrow“ ihre bis dato größten Erfolge feierten und sich an die Spitze der UK-Charts setzten, verabschiedeten sich die vier Musiker in eine Pause. Fünf Jahre später meldeten sich Bombay Bicycle Club mit „Eat, Sleep, Wake (Nothing But You)“ zurück und knüpfen ziemlich nahtlos an die letzten Songs der Indie-Band an: Die Single ist ein gitarrenlastiger Song mit kleinen Solos, spielerischen Details und einer guten Hook. In der neuen Single „Everything else has gone wrong“ geht es hingegen etwas härter zu Single zu.
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Nun erschien mit „Everything else has gone wrong“ der Titelsong zum Album, das für den 17. Januar 2020 angekündigt wurde und von dem nun auch die Track-Liste bekannt ist. Der Song klingt düsterer, als der Vorgänger, der sich perfekt in die Auguststimmung seines Release-Days einfügte. „Everything else has gone wrong“ setzt außerdem stärker auf die Rhythmusbegleitung und Synthesizer, während die Gitarren in den Hintergrunde treten. Durch viele Wiederholungen der Vocals, in die sich immer mehr Instrumente einfügen, treiben sie die Dynamik schrittweise zum Höhepunkt. Im Video blicken die ZuschauerInnen auf den Sänger Jack Steadman hinunter, der kerzengerade auf nassem Asphalt liegt. In den Bildern wird auf den Frontmann eingetreten, bis die Füße aus den Bildrändern verschwinden und ein Team aus Notärzten auftaucht. Obwohl Jack weiter in die Kamera singt, wird er zum vermeintlich leblosen Körper erklärt, der mit einer Plastikfolie abgedeckt wird, bevor Rosen und dunkle Erde ihn bedecken. Dazu singt Jack in unzähligen Wiederholungen die Zeilen „I guess I found my peace again, And yes, I found my second wind“. Auch dies könnte ein Anspielung auf das Come Back der Band sein und lässt uns schon jetzt mit gespannt auf das kommende Album hinfiebern.
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