Fil Bo Riva im Videointerview: „Mit Straßenmusik haben wir maximal 12 Euro verdient“
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Was beim ersten Hören wie eine Mischung aus AnnenMayKantereit und Mumford and Sons klingt, entpuppt sich schnell als vielleicht ruppige, aber gefühlsechte Liebeserklärung. Wenn man Fil Bo RivasMusik mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre sie vor allem eines: emotional. Der Song „Like Eye Did“ tut weh, denn der Wahl-Berliner mit italienischen Wurzeln schafft es, jedes Wort überaus ehrlich rüberzubringen und damit die Herzen seiner Zuhörer zu zerreißen. Im September 2016 ist Fil Bo Rivas Debüt-EP „If you’re right – it’s alright“ erschienen, mit der er ebenso wie mit „Like Eye Did“ ein facettenreiches Gefühlschaos hinterlässt. Songs wie „Killer Queen“ oder „Greeningless“ bestechen durch ihre besondere Mischung aus melancholischen Singer/Songwriter Strukturen und treibenden Pop-Rock Anleihen. Auf der Bühne entfalten seine Stücke dann ihre volle Dynamik und mit einem Ansatz zwischen Folk, Blues und Soul erobert er jedes Publikum im Sturm. Beim Kosmonaut Festival 2017haben wir Fil Bo Riva getroffen und zunächst gelernt, dass aus dem einstigen Soloprojekt mittlerweile eine Band herangewachsen ist. „Wir sind Fil Bo Riva“ sagt Sänger Filippo Bonamici zu Beginn des Interviews und erklärt weiter, dass der Name zwar von ihm erfunden wurde, aber mittlerweile eher für Menschen steht, die gemeinsam Musik machen. „Vielleicht sind wir irgendwann auch zu zehnt und spielen mit Gospelmusikern. Im Moment sind wir zu viert.“ Als Filippo zusammen mit Felix Remm begonnen hat, an dem Projekt Fil Bo Riva zu arbeiten, spielten beide unter anderem auch Konzerte in U-Bahn-Stationen oder auf der Straße. „Es ging aber gar nicht um die Straßenmusik, sondern eher darum auszutesten, wie man vor fremden Leuten spielt. Wir sind keine richtigen Straßenmusiker, aber wir haben es versucht. Und maximal 12 Euro verdient!“ Nach dem Release der ersten EP arbeiten Fil Bo Riva momentan im Studio, um ihr Debütalbum aufzunehmen. „Wir sind hoffentlich bis Ende des Jahres fertig und nehmen Demos aus. Auf jeden Fall wird das Album bis Ende des Jahres fertig aufgenommen sein und dann rauskommen, wenn alles ready ist. Ansonsten spielen wir sehr viele Konzerte und schreiben Songs. Das wars!“
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