DIFFUS

Frittenbude sind zurück! Mit noch mehr Wut auf die Gesellschaft

Posted in: FeaturesNews
Tagged: Frittenbude

Frittenbude melden sich mit einer neuen Single zurück und seit ihrer letzten Albumveröffentlichung vor drei Jahren scheint sich einiges angestaut zu haben. Über eine Laufzeit von über fünf Minuten klagt Martin Steer alles an, was zurzeit innerhalb dieser Landesgrenze und darüber hinaus falsch läuft. Vom Erstarken des Rechtspopulismus über den wieder salonfähig gewordenen Rassismus und Antisemitismus bis zum Umgang mit Minderheiten und Geflüchteten. Gleichzeitig lässt er auch kein gutes Haar an Menschen, die sich im Wohlstand eingerichtet haben und mit Spenden ihr Gewissen erleichtern. Wellness-Lifestyle und eine gesunde Ernährung sind hier keine Ideale für die eigene Entwicklung, sondern werden als Symptome einer privilegierten Gesellschaft verurteilt. Steer verzichtet für seinen Vortrag auf eingängige Melodien, stattdessen hört man ihn seine Wut quasi ins Mikrofon kotzen. Für den Refrain haben sich die Jungs von Frittenbude Jörkk Mechenbier, bekannt als Sänger der Punk-Band Love A, ins Studio eingeladen. Das letzte Album von Frittenbude trägt den Titel „Küken von Orion“ und erschien 2015. Wir können also gespannt sein, was die Münchner in der Zwischenzeit angesammelt haben. Mit „Die Dunkelheit darf niemals siegen“ haben sie schon ein überzeugendes Statement abgegeben.

Seht hier das Video zu „Die Dunkelheit darf niemals siegen“

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.