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Für RAHEL ist jetzt „primetime“

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Mit Songs wie „Tapp Tapp Tapp“ und ihrem Debütalbum „miniano“ zeigt RAHEL schon seit rund fünf Jahren, dass deutschsprachiger Indie-Pop wunderbar schräg, bildreich und eigen sein kann. Nach der Single „weidentier“, die Platz 1 der österreichischen Radio-FM4-Charts erreichte, folgt nun „primetime“ und damit ein weiterer Blick in die neue Schaffensphase der Wiener Musikerin.

Im Musikvideo, das gemeinsam mit Gabriel Hyden entstanden ist, rutscht RAHEL von einer scheinbar vertrauten Szenerie immer tiefer in eine surreale Geschichte. Erst sitzt sie in einem amerikanischen Diner, dann wird sie ein weißes, fast märchenhaftes Kleid gesteckt, findet sich im Wald wieder und tanzt mit einem echsenartigem Wesen. Das Ganze wirkt wie ein Traum, der sich nicht entscheiden will, ob er romantisch, unheimlich oder einfach nur seltsam schön sein möchte. RAHEL selbst sagt über das Projekt: „Ich freue mich riesig über diese Kollaboration zwischen Gabriel Hyden und mir. Mit Alicia Edelweiß und Sodl konnten wir zwei herausragende Künstlerinnen für das Projekt gewinnen.“

Auch der Song selbst bewegt sich zwischen Leichtigkeit und Entrückung. „primetime“ baut sich mit größer werdenden Gitarren, vielstimmigen Gesangsspuren und fast erzählerischen Passagen immer weiter auf, bis aus der Zeile „es ist wochenende“ weniger ein Party-Moment als ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag wird. Nach ihrer ruhigeren Phase wirkt RAHEL so nicht wie jemand, der einfach zurückkommt, stattdessen scheint sie direkt die nächste Tür in ihrem ganz eigenen Kosmos aufzustoßen.

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