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Giant Rooks brechen mit dem Musikvideo zu „King Thinking“ aus einer Endlosschleife aus

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Tagged: Giant Rooks

Es scheint so, als wären Giant Rooks aus dem Nichts erschienen und direkt durchgestartet. Dass die fünf Jungs aus Hamm aber schon jahrelang zuvor gemeinsam Musik gemacht haben und als Schülerband gestartet sind, wissen wohl die Wenigsten. Mittlerweile sind sie aber so weit wie möglich von dem Status Schülerband entfernt. Neben ausverkauften Konzerten und Auftritten auf nationalen und internationalen Festivals, hat das Quintett Anfang des Jahres ihre dritte EP „Wild Stare“ veröffentlicht. Darauf vermischen sie gekonnt Indie, Pop, Rock und sogar Folk. Die eindringlichen Melodien und antreibenden Beats erhalten nicht zuletzt durch die rauchige Stimme von Sänger Frederik das Gewisse etwas. Mit ihrem abwechslungsreichen Klang stechen Giant Rooks aus dem oft sonst so grauen Einheitsbrei hervor. Apropos hervorstechen – das machen Giant Rooks nicht nur mit ihrem Sound, sondern auch wenn es um die visuelle Untermalung der Songs geht. Bereits mit ihrem zuletzt veröffentlichten Video zu „100 mg“ zeigte die Band auf eine sympathisch selbstironische Weise, dass sie sich vom Musikbusiness nicht verbiegen lassen. Jetzt legen sie mit dem Video zu „King Thinking“ noch einmal nach. Gleiche Location. Gleicher Look. Gleiches Bild – diese ständigen Wiederholungen in Musikvideos scheinen die Jungs von Giant Rooks und Regisseur Sander Houtkruijer ziemlich zu nerven. Kunst sollte etwas sein, dass frei von Anpassungsdruck geschieht, stattdessen scheinen heutzutage viele Künstler*innen nur dem Trend zu folgen. Mit dem Video zu „King Thinking“ brechen Giant Rooks aus dieser endlosen Schleife aus.

Giant Rooks – King Thinking

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