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Grammys 2026: Gewinner:innen, politische Statements und ungewöhnliche Momente

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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in L.A. wieder die wichtigsten Musikpreise der Welt, die Grammys, verliehen. Doch neben klassischen Laudationen und den üblichen Dankesreden, äußerte sich die Musikwelt in diesem Jahr besonders deutlich zu der Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump. Hier findet ihr einige Highlights im Überblick. 

Das sind die Grammy-Gewinner:innen 2026

Der wohl begehrteste Auszeichnung für das „Album des Jahres“ ging an Bad Bunny für „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“. Den Preis in der Kategorie „Song des Jahres“ erhielten Billie Eilish und ihr Bruder Finneas für „WILDFLOWER“. Außerdem wurde Olivia Dean als „Beste Newcomerin“ ausgezeichnet und Lola Young erhielt den Grammy für die „Beste Pop-Solo-Performance“. 

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Als Gewinner mit den meisten Grammys ging wie schon im letzten Jahr erneut Kendrick Lamar nach Hause, der sich in insgesamt fünf Kategorien gegen seine Konkurrenz behaupten konnte. Der wohl überraschendste Gewinner war damit ein anderer: 2026 erhielt zum allerersten Mal der Dalai Lama einen Grammy. Der 90-Jährige wurde am Sonntagabend für sein Hörbuch „Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama“ ausgezeichnet. 

 „ICE out“-Statements bei der Verleihung

Und so divers die Nominierungen und die Gewinner:innen der diesjährigen Grammy-Verleihung waren, so konform waren dagegen die Statements, die während der besonders politisch gefärbten Dankesreden von Künstler:innen wie Billie Eilish, Olivia Dean und Bad Bunny laut wurden. 

„ICE out“, rief Bad Bunny in seiner Dankesrede und äußerte sich damit kritisch gegen die US-Einwanderungspolitik, die in den letzten Wochen weltweit für Schlagzeilen sorgt. „Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner“, fügte er hinzu. Auch Billie Eilish schloss sich den Worten an und erklärte: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land!“ Die Kontroversen um ICE nahm auch Sängerin Olivia Dean auf, die bei ihrer Rede Bezug auf ihre eigene Familiengeschichte nahm: „Ich stehe hier als Enkelin eines/einer Einwander:in. Ich bin das Ergebnis von Mut und ich finde, dass diese Menschen es verdienen, gefeiert zu werden.“

Kuriose Live-Momente

Für den wohl kuriosesten Moment auf der Bühne sorgte Justin Bieber, der bei seinem Live-Auftritt den Song „Yukon“ nicht nur musikalisch in einer intimen und reduzierteren Version spielte. Der Sänger reduzierte nämlich auch sein Outfit auf das Mindeste und spielte ausschließlich in Seiden-Boxershorts und Socken.

Heiß diskutiert wird aber nicht nur Justin Biebers Auftritt. Nachdem Sabrina Carpenter bei ihrer Live-Performance von „Manchild“ eine echte weiße Taube auf die Bühne holte, muss sie sich nun kritischen Vorwürfen der Tierrechtsorganisation PETA stellen. 

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