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Im Video zu „BabyTokyo“ zieht Ely. mit seinen Jungs durch das Düsseldorfer Japanviertel

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Ely. hat schon unter seinem Pseudonym 3ly mit seiner Musik auf sich aufmerksam gemacht und konnte ohne Label oder Unterstützung eines größeren Künstlers über 100.000 Streams erzielen. Mit Management und starkem Produzenten im Gepäck möchte er jetzt das Rap-Feld von hinten aufrollen. „BabyTokyo“ ist schon sein zweiter Ohrwurm-Streich, der ihm mit seinem Team gelungen ist.

Ely. – BabyTokyo (Prod. by Deemah)

https://youtu.be/whaccoK4Aoc

Nachdem Ely. sich in seinem letzen Song bei mindestens vier Sprachen bedient hat, legt er mit den Bezügen zum Japanischen nochmal einen drauf. Natürlich liefert er außerdem wieder Anglizismen en masse, was ihn mit seinen Marokkanisch-, Italienisch- und Französischkenntnissen wohl den Titel des „Interlingualen Vokabelheft 2018“ beschert, liebe Grüße an Celo & Abdi an dieser Stelle. Wer das Düsseldorfer Japanviertel kennt, der wird sich über die Schauplätze im Musikvideo sofort wieder erkennen. Dank dem giftgrünen Boden und der mannigfaltigen Ansammlung an Sneakern an der Wand stechen die Szenen im Afew-Store, einem der wichtigsten Sneakerläden in Nordrhein-Westfalen, besonders hervor. Sneaker scheinen in den Texten von Ely. jedenfalls ein zentrales Thema zu sein. Fuß-Raritäten, bei denen vielleicht nur der Turnschuh-Kenner sofort den Wert erkennt, werden von Ely. mindestens genau so als Statussymbol betrachtet wie Luxusautos oder Ketten.

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