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In „Heb nicht ab“ weigert sich ILoveAkim an sein Telefon zu gehen

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Derzeit geht der Newcomer ILoveAkim mit tänzelnden, weichen Schritten seinen Weg in die deutschsprachigen Rap-Szene. Nachdem der 20 Jahre alte Musiker die Schule abbrach, um sein Leben ganz und gar der Musik zu widmen, haben sich seine Songs stetig entwickelt und so hat sich ILoveAkim eine eigene Klangwelt aus mehreren Genres zusammen gebastelt und sich aus seiner Schublade befreit. Ursprünglich startete ILoveAkim noch bei klassischen Trap-Sounds, doch mit viel Experimentierfreude, formte er seinen Klang aus. Schritt für Schritt lockerte er die Trap-Songs mit frischen Disco-Beats auf. Dazu rappt er mit österreichischem Dialekt zu den groovenden Rhythmen und den satten Basslinien. Zuletzt hatten ILoveAkim und sein Kollektiv, das sich Dubkoif nennt, mit „Fenster stehen“ viel positive Resonanz erfahren. Jetzt geht es mit „Heb nicht ab“ weiter.

ILoveAkim – Heb nicht ab

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Auch die heute erschienene Single „Heb nicht ab“ überzeugt durch die strahlenden Synthesizer und die 80er-Jahre-Vibes, die den Musiker umgeben. Die Diskoreferenzen sind allgegenwärtig und so ist es kein Wunder, dass der Rapper in dem Video gemeinsam mit seiner Crew zu den sonnigen Beats auf der Straße tanzt. Immer wieder blitzen mehrere Samples von Anrufbeantwortern auf und es werden Zeilen melodisch wiederholt. Neben den Synthesizern hat ILoveAkim auch mehrere Hintergrundmelodien eingesungen, die ebenso viel Ausdruck und Spaß vermitteln, wie die instrumentale Begleitung. Inhaltlich erzählt ILoveAkim von den Vorzügen, nicht an sein Telefon zu gehen. Neben dem Retro-Sound, erscheinen die Jungs auch in nostalgischen Anziehsachen und hantieren mit alten Klapphandys, die aus heutiger Sicht absurd klein erscheinen. Das Spiel mit den Jahrzehnten gelingt Iloveakim sowohl im Sound als auch in der visuellen Umsetzung seiner Musik und schafft es nicht in Vintage-filtern und Nostalgie zu verblassen, sondern mit kleinen Details für ein bestärkendes Crossover der Stile zu sorgen.

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