Indie-Disco Band Pool nennt das Kind beim Namen und ihr Album „Cool“
Die Hamburger Band Pool veröffentlichte vor kurzem ihr zweites Studioalbum. Mit dem schlichten, aber bezeichnenden Namen „Cool“ präsentieren sie ihren charakterstarken 80er-Sound auf elf Songs. Dabei war es wie bei so vielen Künstler:innen in den vergangenen Jahren der Lockdown, der vorerst zu einer Besinnung auf das Wesentliche und folglich zu einem Albumprojekt verhalf.
Danny, Nilo und David haben dabei das gesamte Album selbst geschrieben, aufgenommen und produziert. Intuitiv und ohne viel nachzudenken, entstand das Projekt aus einem tiefen Gefühl heraus. Mit einem klaren roten Faden verfolgen sie dabei Tracks gebaut aus Synth-Sounds und rhythmischen Drums, die zum Tanz bitten.
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Dabei wagen sich die Künstler auf der Platte trotz schwungvollem Indie-Disco Sound zu durchaus tieferen und politischen Themen zu greifen. So wird beispielsweise in „€xp€n$!ve $adn€$$“ Kritik am System des Kapitalismus geübt. Innen dunkel, außen bunt – sodass sich manche ihrer Songs dabei schon fast so anhören:

Disco Sounds von Hamburg
Vor über zehn Jahren haben die Musiker ihre Band gegründet und machen somit schon seit sie 13 Jahre alt sind gemeinsam unter dem Namen Pool Musik. In diesem Jahr wurde die Band durch Keyboarder Jo vervollständigt. Als „Disco Sounds von Hamburg“, beschreibt die Band ihren Style selbst und lädt dabei mit ihren Synthie-Sounds zu einer guten Zeit ein.
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