Newcomerin Iris begibt sich in „cotton candy“ auf überraschend neue Ebenen
Norwegen besticht nicht nur durch seine atemberaubende Natur und das vielseitige kulturelle Erbe, sondern taucht in den letzten Monaten auch immer wieder auf der musikalischen Landkarte auf. Junge Künstlerinnen wie Sigrid oder Aurora verzaubern Musikliebhaber weltweit mit ihrem frischen Charme. Aus diesem Umfeld stammt auch die 22-jährige Iris, die sich ohne Umwege in die neue Generation skandinavischer Musikerinnen einreihen kann. Aufgewachsen in der Nähe von Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens, wird sie schon früh mit Musik konfrontiert und beginnt, inspiriert von Künstlern wie den Beatles, Neil Young oder Joni Mitchell, selbst Songs zu schreiben. Dabei klingt die Musik der Singer-Songwriterin genauso sehnsuchtsvoll wie melancholisch. Gekonnt vermischt sie elektronische Klänge mit Akustik-Gitarren und kreiert damit ihren ganz eigenen, minimalistischen Sound. Anfang des Jahres nahm Iris uns auf ihrer Debüt-Ep „a sensitive being“ auf eine Reise des Erwachsenwerdens mit. Sie erzählt von ihrer eigenen Entwicklung und gibt dabei verletzliche Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Danach folgten die Singles „mercy“ und „kroppsspråk“, mit der Iris den ersten Song auf ihrer Muttersprache veröffentlicht
Iris – cotton candy
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Auf dem neuen Track „cotton candy“ bewegt sich die Newcomerin weg vom verträumten Synth-Pop und hin zu einem düsteren Trap-Beat. Damit gibt sie uns einen weiteren Einblick in die im Dezember erscheinende Ep „femme florale“. Mit „cotton candy“ begibt sich Iris nicht nur musikalisch gesehen, sondern auch thematisch auf neue Ebenen. Die junge Sängerin spricht sich dafür aus, dass es nicht nötig ist seine Sexualität zu labeln und hinterfragt ihre eigenen Gefühle. Dieser Zwiespalt spiegelt sich auch in dem dazugehörigen Musikvideo wieder. Wie das aussieht: kaleidoskopische Bilder, kantige Bewegungen und verschwommene Szenen.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.