Isolation Berlin veröffentlichen sehenswertes Animationsvideo zu „Serotonin“
Unsere liebsten Vollzeit-Melancholiker von Isolation Berlin melden sich pünktlich zum Herbst mit einem visuellen Meisterwerk zu ihrem Song „Serotonin“ zurück. In dem detailverliebten Animationsvideo nehmen wir am Leben eines Knetmännchens Teil, dass die Lyrics des Songs definitiv wörtlich genommen hat. In trauter Zweisamkeit mit einem Kasten Sternburg-Bier singt es fröhlich den Text von Tobias Bamborschke mit, während es mit einer leeren Pizzaschachtel kuschelt. Was für manche nach einer existenziellen Krise klingen mag, wird hier zu einer Realität, die trotz ihrer unvermeidlichen Traurigkeit irgendwie erträglich scheint. Da wird der Tag im Park zerlatscht, ein Plausch mit einem Hund gehalten und Geld für das nächste Bier organisierst. „Wenn du mich suchst, du findest mich am Pfandflaschenautomat, da hol ich mir zurück, was mir gehört.“ Hier werden nicht die Probleme der Welt gelöst, sondern die kleinen Kämpfe des Alltags ausgetragen. Zwischen dem Schläfchen auf dem Pfandautomaten und dem Weg zur nächsten Imbissbude lässt sich immer noch von einem Leben in Wien träumen. Es könnte woanders besser sein, alles könnte sich etwas sinnvoller anfühlen, aber bis es so weit ist, machen wir es uns hier so erträglich, wie nötig. In einem Kartenhaus aus Serotonin
Seht hier das Video zu „Serotonin“
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