KeKe gibt uns mit „Fugazi“ den nächsten Einblick in ihre Klangwelt
Dass KeKe gerade mal Anfang 20 ist und eigentlich Jazzgesang in Wien studiert, kann man gar nicht so recht glauben. Sie vermischt Rap mit Gesang, basslastigen Beat mit rhythmischen Melodien – und wir sind uns wohl einig, dass das so gar nicht nach Jazz klingt. Mit „Donna Selvaggia“ trat sie im vergangenen Juli zum ersten Mal auf die Bildfläche. Die erste Single entstand aufgrund eines sexistischen Textes von einem österreichischen Rapper, der sie so wütend machte, dass sie einfach nicht darüber schweigen konnte. Sie möchte provozieren und fordert dabei auf, dass sich mehr Frauen in die Musiklandschaft trauen. In dem letzten halben Jahr lieferte die junge Wienerin außerdem mit „Validé“ und „Paradox“ zwei weitere Stücke. KeKe zieht ihr eigenes Ding durch und lässt sich von nichts und niemanden unterkriegen. Sie zeigt uns immer wieder neue Einblicke in ihre Klangwelt und macht somit Lust auf mehr. Nun steht sie bereits mit ihrem neuen Song in den Startlöchern. „Fugazi“ heißt ihr neuer Track und beweist damit erneut, dass sie zurecht als die neue HipHop-Hoffnung Österreichs gilt.
KeKe – Fugazi
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In „Fugazi“ zeigt sich KeKe erneut mit ihrer „Badass“-Attidüde. Lässig, kontrolliert und überraschend ruhig singt sie von „falschen Gold um den Rollkragen“ und über das „Tanzen mit dem Typen bis er rot wird“. Was übrigens hierbei nicht unerwähnt bleiben darf: im dazugehörigen Video tanzt und performt KeKe nur mit jungen Frauen. Da ist nirgends irgendein Typ zu sehen. Die Gang feiert ihre Girlpower und überzeugt mit ihrer extremen Coolness. Dabei wird KeKes Stimme getragen von einem leicht antreibenden Beat gemischt mit sphärischen Klängen und einer Melodie, die sich direkt im Kopf festsetzt.
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